Sieg beim Regionalentscheid der First-Lego-League

Auch dieses Jahr nahm das Team der Roboterwerkstatt des Gymnasiums Marktbreit am 16.01.2026 wieder am Regionalentscheid der First-Lego-League Challenge in Würzburg teil. Gegen 13 andere Teams aus der Region mussten sich die „Dragons“ beweisen, wobei die Messlatte durch den Sieg letztes Jahr recht hoch lag.

Der modulare Basis-Roboter wurde gegenüber dem letzten Jahr nicht verändert, lediglich neue Aufsätze kamen zum Einsatz. Die so gesparte Zeit konnte in verschiedenste Optimierungen investiert werden und so konnte der Roboter durchweg überzeugen: kein Lauf blieb unter der 300-Punkte-Marke. Dies allein ist für sich bereits ein recht respektables Ergebnis und zeugt von der hohen Präzision, sowohl der Mechanik als auch der Programmierung. So mussten sich die „Dragons“ mit 380 Punkten in der Vorrunde lediglich den „X-Rays“ aus Würzburg (390 Punkte) knapp geschlagen geben. Das Viertelfinale wurde dann ein Wechselbad der Gefühle. Von den vier besten Mannschaften waren drei mit 310 Punkten gleichauf. Mit gerade einmal 5 Punkten dahinter konnte sich die Mannschaft nicht für das Halbfinale qualifizieren. Im folgenden Stechen um den Einzug fuhren sie aber noch einmal außer Konkurrenz als Sparring-Partner mit. Und dieser Lauf wurde der beste dieses Tages: 390 Punkte! Hätten doch vorher bloß nicht die 5 Punkte gefehlt …

Auch in den anderen Wertungskategorien konnten die „Dragons“ durchwegs punkten: in allen dreien wurden sie nominiert, waren also jeweils unter den besten Vier. Da jede Mannschaft dem FLL-Regelwerk entsprechend insgesamt nur einen Pokal erhalten darf, findet innerhalb der vier nominierten Mannschaften keine weitere Platzierung statt. Eine Nominierung in allen Kategorien erreichte bei diesem Wettbewerb aber keine weitere Mannschaft.

In der Kategorie „Forschung“ stellte die „Dragons“ gekonnt ein Projekt vor, mit dem archäologische Ausgrabungen mithilfe von Drohnen besser unterstützt werden können. Gleich drei namhafte Experten konnten sie hier als Berater ins Feld führen. Das Robot-Design überraschte die Jury mit einem völlig neuen Konzept der Programmierung. So wird der Roboter nicht mehr schrittweise mit Bewegungskommandos programmiert. Vielmehr werden in einer selbst erstellten grafisch orientierten Software Wegpunkte vorgegeben, die dann automatisch zu einer möglichst „glatten“ Fahrt optimiert werden. Zusammen mit dem bewährten modularen Roboterdesign ein äußerst innovatives Konzept, das entsprechend zu Pluspunkten führte. Und nachdem die „Dragons“ durch und durch Teamfähigkeit von der 7. bis zur 12. Klasse zeigen (und auch leben), konnten sie auch in der Kategorie „Grundwerte“ überzeugen.

Alles in allem konnte die Mannschaft des Gymnasiums Marktbreit erneut den Pokal des Champions erringen und hat sich, wie bereits im vergangenen Jahr, zusammen mit den „RoboGeeks“ aus Münnerstadt für die nächste Runde qualifiziert. Diese findet am 1. März in Siegen statt – vielleicht reicht es ja dort wieder und die „Dragons“ ziehen ins Finale in Leipzig ein …

Foto vorne links nach hinten rechts: Lorenz Greim, Justus Breu, Valentin Hemm, Laurenz Hemm, Noah Kolbert, Tara Weigl, Maia Brieg, Ben Eisenhauer, Kai Siol, Christian Egly, Ullrich Groh, Matthias Katzenberger, Vincent Scharnowski, Nickolai Fahmer, Pit Fabricius, Levin Krieger, Leon Gruß, Paul Sammet, Gregor Göttlein, Vincent Osterroth