Weihnachtskonzert 2025

Weihnachtskonzert am Gymnasium Marktbreit – ein gelungener musikalischer Abend zur Weihnachtszeit

Draußen ist es schon dunkel, aber in der Marienkirche in Obernbreit ist einiges los. Das Technik-Team trifft letzte Vorbereitungen, im Untergeschoß haben sich die SängerInnen der Chöre eingesungen und huschen noch in die Kirche, während vorne schon das Orchesters seine Instrumente stimmt.
Es folgt eine breit gefächerte Darbietung weihnachtlicher Musik unter der Leitung von Magdalena Fuchs und Martin Oltsch, die den unterschiedlichen Stimmungen, die das Weihnachtsfest auslösen kann, Klang und Präsenz gibt.
Feierlich und strahlend lässt das Schulorchester zu Beginn des Konzerts zwei Sätze aus Händels „Wassermusik“ erklingen. Festlich erschallt etwas später die von Klavierklängen begleitete Trompete in dem Stück „Kitaras“ von Erik Buyle und kündigt frohlockend die Weihnachtszeit an. Der Lehrerinnenchor singt eine Version der „Wexford Carol“ mit sphärischen Quartklängen.
Weihnachten ist für viele mit Fröhlichkeit und guter Laune verbunden. Und auch so manche Liebesgeschichte beginnt unter dem Weihnachtsbaum: Charmant und mit einem Augenzwinkern präsentieren die Projektband und die Oberstufenband die Lieder „Underneath the tree“ und „Merry Christmas everyone“. Ein wenig kokett und zugleich sehr präzise singt das Vokalensemble den Song „Santa Baby“. Warm, vielstimmig und jubelnd interpretiert der große Chor Danny Costellos „Magic is the chrismas day“. Dass sich das Fest für die, die einen geliebten Menschen vermissen, in ein schwer zu ertragendes Klischee verwandeln kann, zeigt der von der Mittelstufenband interpretierte Song „Christmas drag“, bei dem auch rockigere Töne angeschlagen werden.
Und natürlich geht es bei Weihnachten auch um das Stille und Zarte des Weihnachtswunders: Im norwegischen Lied „Julenatt“ besingt der Unterstufenchor hell und staunend die sternbeglänzte Weihnachtsnacht. Mit fast sphärischen Klängen präsentiert das Sextett das „Adiemus“ von Karl Jenkins.
Die gelungene Mischung der Stücke und das musikalische Können aller Interpreten, die sich oft anspruchsvolle Stücke und Arrangements vorgenommen haben, begeisterten das Publikum. Neben den großen Ensembles glänzten auch Solisten mit virtuos gespielten Stücken. Stellvertretend sei hier Jakob Ziegler genannt, der das „Notturno in g-moll“ von Fanny Hensel spielte.

Katja Schulte-Bockholt