Die erste Schulwoche in London

Für 44 Schülerinnen und Schüler der 13. Jahrgangsstufe führte die diesjährige Studienfahrt nach London. Begleitet wurde die Reise von Frau Oechsner, Herrn Urkiaga und mir. Die Reise erstreckte sich von Montag bis Samstag der ersten Schulwoche. Wir wohnten in Rotherhithe, einem ruhigen Stadtteil im Osten Londons, zwischen Tower Bridge und Greenwich. Dies stellte einen hervorragenden Ausgleich zum Trubel in der Londoner Innenstadt dar. Und trubelig wurde es natürlich! Am ersten Abend tauchten wir gleich ein ins Zentrum, sahen die Lichter des Piccadilly Circus, gingen im Anschluss durch Soho, an den West End Theatres vorbei, nach Chinatown und Covent Garden. Am nächsten Tag standen mehrere Wahlmöglichkeiten auf dem Programm. Man konnte die Westminster Abbey besuchen, den Olympic Park oder Notting Hill mit seinen bunten Häusern. Nachmittags folgten Museen. Hier durfte zwischen einem Besuch der Tate Modern, des Natural History Museum und den Victoria and Albert Designmuseum in South Kensington gewählt werden, abends war ein Besuch im Globe Theatre angeboten, eine Gruppe sah ein Fußballspiel. Sehr schön war auch der Blick vom Primrose Hill über die Skyline der Stadt. Der folgende Tag brachte einen Ausflug ans Meer für die gesamte Gruppe, erst ins historische, farbenfrohe Seebad Brighton mit seiner berühmten traditionellen Seepromenade und dem Palace Pier. Danach ging die Reise weiter an der Küste entlang zur weltbekannten Kreidefelsformation Seven Sisters, wo wir einen langen Spaziergang über die Klippen machten. Am Donnerstag fuhr dann ein Teil der Teilnehmenden nach Oxford, der andere Teil besuchte Greenwich, das Observatory, ging dann weiter zum O2 und schwebte mit dem Cable Car wieder über die Themse.

Für den letzten ganzen Tag in London konnte wieder zwischen drei Möglichkeiten gewählt werden: einem Besuch des Buckingham Palace, einer Fahrt nach Richmond und der Erkundung des East Ends mit dem Markt von Spitalfields und Shoreditch.

Alles in Allem brachte die Fahrt viele Einblicke in die historische und aktuelle Bedeutsamkeit der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs.

Yvonne Ebert