Besuch des Germanischen Nationalmuseums

In eindrucksvollen Räumen und Ausstellungssequenzen fanden die Schülerinnen und Schüler künstlerische Vielfalt vor. Von der Entdeckung der Neuen Welt bis hin zum Rokoko und der Aufklärung im späten 18. Jahrhundert – die Ausstellung spannt einen Bogen über ereignisreiche Epochen.

Die Schülerinnen und Schüler entdeckten schnell den berühmten Behaim-Globus, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Als dieser im Jahr 1492 entstand, war die Existenz des amerikanischen Kontinents in Europa noch nicht bekannt. Da der Behaim-Globus Amerika nicht darstellt, markiert er den grundlegenden Umbruch im damaligen Weltverständnis. Heute dient er als Dokument unseres zwiespältigen europäischen Kulturerbes. Der Rückblick offenbart neben Glanz auch dunkle Schatten.

Die Ausstellung des 20. und 21. Jahrhunderts reicht von Meisterwerken der Malerei über ausdrucksstarke Skulpturen und dreidimensionale Objekte bis hin zu Fotoarbeiten. So entsteht ein umfassendes Bild der Kunst- und Stilgeschichte der letzten 100 Jahre. Schwerpunkt der nach dem Zweiten Weltkrieg begründeten Sammlung sind Werke des Expressionismus und des Bauhauses.

 

 

Die Straße der Menschenrechte ist eine weiträumige Außenskulptur und Gedenkstätte im Innenstadtbereich von Nürnberg. Die Säulen der Menschenrechte sind Teil des weltbekannten, begehbaren Kunstwerks, das sowohl als Anklage gegen die Verbrechen der Nationalsozialisten als auch als permanente Mahnung zur weltweiten Wahrung der Menschenrechte dient. Das monumentale Kunstwerk erstreckt sich durch die Kartäusergasse direkt am Germanischen Nationalmuseum.

 

Auf jeder Säule ist ein Auszug aus den Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte eingraviert. Jeder Text ist in Deutsch sowie in einer von 30 Sprachen verfasst.

Dr. Christina Oßwald