Jeder Stein zählt
Im ersten Thema der Jahrgangsstufe 12 im Fach Katholische Religionslehre „Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens Personalität“ sollen die Schülerinnen und Schüler die unverlierbare Würde des Menschen als Basis der Menschenrechte in Beziehung zum Transzendenzbezug menschlicher Existenz setzen.
Sie begründeten die Unabhängigkeit der Menschenwürde (z. B. von Alter, Geschlecht, Herkunft, Leistung, moralischem Handeln) aus dem Transzendenzbezug des Menschen, befassten sich mit der Bedeutung des Gottesbezugs in der Präambel des Grundgesetzes und verstanden die Menschenrechte als Individualrechte: Freiheit, Gleichheit, Unverletzlichkeit.
Am Ende diskutieren sie die Frage, welche Bedeutung die genannten Rechte und auch Werte in einer Demokratie haben und was passiert, wenn Menschenrechte und Menschenwürde schwinden oder sogar fehlen. Das Ergebnis konnte schließlich in einem Satz zusammengefasst werden: „JEDER STEIN ZÄHLT“, was die Schülerinnen und Schüler des Kurses 1k1 in einem Turm aus einzelnen Steinen kreativ umsetzten und ausprobierten, wie lange eine tragfähige Demokratie Bestand hat bzw. was nicht passieren darf.
Andrea Heilmann




