Besuch des Karriere-Tags bei der Firma KINKELE
Im Juli konnten Schülerinnen und Schüler aus den 11. Klassen sowie der Leistungskurs WR der 12. Klasse am sog. „Karriere Tag“ einen Blick hinter die Kulissen der Firma KINKELE werfen, mit Mitarbeitenden und Auszubildenden ins Gespräch kommen und das Unternehmen kennenlernen.
Der Spezialmaschinenbauer, der in Hohestadt seinen Standort hat, wird bereits in fünfter Generation von der Familie Kinkele inhabergeführt und beschäftigt ca. 300 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat sich auf Auftragsfertigung spezialisiert, d.h. es hat kein eigenes Produkt, sondern realisiert ausschließlich Projekte nach Kundenwunsch, und ist in zahlreichen Branchen zuhause. Dabei entstehen außergewöhnliche Arbeiten wie Seiltrommeln für die „Boltek-Brücke“ in Rotterdam (eine der größten Hubbrücken der Welt) oder die Bühne des Stuttgarter Staatstheaters mit drehbarer Scheibe oder Kunstwerke wie das „Rolling Horse“ vor dem Hauptstadtbahnhof Berlin.
Nach einer gemeinsamen Begrüßung und Firmenvorstellung konnten die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen die Fertigung besichtigen, an diversen Infoständen die Arbeit in einem modernen Stahlbauunternehmen kennenlernen und bei einigen Mitmach-Workshops wie Schweißen, Fräsen, einen Kran bewegen u.v.m. ihre eigenen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Besonders beliebt waren auch die Edelstahltassen, die die Schüler/-innen mit einem Laser personalisieren konnten. Nach dreieinhalb Stunden endete die äußerst interessante Tour in einer kurzen Abschlussrunde mit Informationen rund um Ausbildung und Karriere sowie einem persönlichen Austausch mit Auszubildenden, die an einigen Ständen ihre Tätigkeiten und Berufe vorstellten. Somit konnte die Betriebsbesichtigung nicht nur einen Einblick in ein örtliches Unternehmen geben, sondern auch einen Beitrag zur Berufsfindung der Schülerinnen und Schülern leisten.
An dieser Stelle möchten wir uns bei der Firma KINKELE herzlich bedanken, die uns seit einigen Jahren immer wieder die Gelegenheit zu einer Betriebsbesichtigung ermöglicht.
Gerlinde Eidel












