Magische Mischungen – Forschung im Homeoffice

Der Ausfall des Präsenzunterrichtes konnte die Forscherkinder nicht in ihrem Tatendrang bremsen: Das Mischen von Schnee mit Lebensmittelfarben oder Wasserfarben wurde zu einem faszinierenden Experiment. Schnee erscheint uns weiß, weil seine Eiskristalle das Sonnenlicht gleichmäßig in alle Richtungen reflektieren. Durch das Hinzufügen von Farbe füllen sich die Räume zwischen den Schneeflocken, und es entstehen leuchtende Farben, die beim Schmelzen immer wieder neue Nuancen bekommen.

Salz unter den Schnee gemischt – etwas Verblüffendes passierte: Der Schnee schmolz nicht direkt, nein, er wurde viel fester und irgendwie klebriger. Und mit dem Thermometer konnte etwas Besonderes festgestellt werden: Es wurde viel kälter. Minus 15 Grad Celsius konnten die kleinen Entdecker messen. Das Salz löste sich im gefrorenen Schnee, wodurch der Gefrierpunkt niedriger wurde. Das entzog der Umgebung Wärme und es konnte eine Abkühlung gemessen werden. Irgendwann schmilzt der Schnee, das nutzt man beim Salzstreuen auf der Straße aus, denn der Schnee schmilzt in dieser Mischung auch bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius.

 

Alexandra Graf und Dr. Christina Oßwald