Zwischen Bäumen, Spannseilen und Slacklines

Gemeinschaft, Vertrauen, Freundschaft und das Verlassen auf die Mitschüler – die wichtigsten Werte, die ein gutes Klassenklima ausmachen, das, was wir für unser Miteinander im Verlauf des Schuljahres brauchen und woran wir uns später gerne einmal zurückerinnern werden. Für das Zusammenwachsen und das Entstehen eines guten Klassenklimas war das Teambildungevent mit Niedrig-Seil-Aufbau zu Beginn des neuen Schuljahres geplant, da die siebten Klassen des letztens Schuljahres aufgrund der Zweigwahl in der achten Jahrgangsstufe neu gemischt wurden.

Am Mittwoch, dem 23. September, fand dies für unsere Klasse, die 8b statt. Zu Beginn des Tages trafen wir uns im Klassenzimmer mit Herrn Schmidt und Frau Ortner und machten uns auf den Weg zu dem vereinbarten Treffpunkt im Gertholz-Wald. Als wir nach ca. 30 Minuten Fußweg am vereinbarten Treffpunkt ankamen, wartete bereits Stefan Heunisch von naturwärts.de, Outdoorerlebnisse auf uns, welcher uns über den Tag hinweg begleitete. Zuerst wurde uns eine Einführung, wie wir uns im Wald generell zu verhalten haben und anschließend in die Gerätschaften gegeben. Im Anschluss daran bildeten wir kleine Gruppen, in denen wir die insgesamt fünf Stationen nach einem Schaubild mit Seilen, Ratschen und Slacklines aufbauten.

Danach war es Zeit für eine kleine Erholungspause, bevor Herr Heunisch uns erklärte, wie wir den Parcours, unseren eigenen Seilaufbau begehen sollen. Um einen Schüler waren immer vier ,,Spoter“ herum, um einen aufzufangen, stets breit, zu unterstützen und zu helfen, während man selbst den Seilaufbau bewältigte. Im Anschluss daran wurde getauscht und man selbst war ein Spoter für andere. Die erste Station war eine ,,Affenschaukel“, dann ging es über die ,,Ships crossing“ bis hin zur letzten, dem ,,Vertrauens-V“. Während der ganzen Zeit galt der Grundsatz, dass man sich immer auf seine Mitschüler verlassen können musste, die einem stets zur Seite standen und halfen, da auch die Stationen im Verlauf der Strecke immer mehr Vertrauen und das sich Verlassen aufeinander erforderten. Wir empfanden es als eine besondere und schöne Erfahrung, im Wald mit viel Spaß zu lernen, auf seine Mitschüler jederzeit vertrauen zu können.

Als alle wohlbehalten den Parcours bewältigt hatten und gut begleitet waren, bauten wir in denselben Gruppen wie am Beginn den Seilaufbau wieder ab. Zuletzt tauschten wir im großen Kreis unsere Erfahrungen miteinander aus und sammelten, was wir mitnehmen würden. Gegen 12.30 Uhr traten wir den Rückweg in Richtung Schule an, wo dieser Tag beendet wurde.

Im Fazit war es ein wundervoller und prägender Tag für die Klasse, an dem wir unser Vertrauen für die folgenden Jahre in uns gegenseitig gestärkt haben. Wir hoffen, dass wir zwischen den Bäumen, Seilen und im Miteinander zu einer noch engeren Gemeinschaft zusammengewachsen sind!

Katharina Breu, Merle Bößer (8b)

(Andrea Heilmann)