Fünf Tage in der Hauptstadt

Am ersten Tag der diesjährigen Berlinfahrt ging es am Sonntagmorgen um 7 Uhr los. Nach ca. 6 Stunden kam der Bus dann in Berlin an. Nachdem die Zimmer bezogen worden waren, ging es direkt weiter zur ersten Aktivität: einer Radtour durch Berlin vorbei an einigen Wahrzeichen.

Der restliche Abend stand zur freien Verfügung. Es bestand die Möglichkeit, entweder ins Hostel zurückzukehren oder noch etwas essen zu gehen, bevor um 22 Uhr die Nachtruhe begann.

Am Montag stand vormittags gleich die erste Aktivität an. Ein Besuch in der Stasi-Gedenkstätte Höhenschönhausen bot Einblick in die damalige Zeit im Gefängnistrakt und die psychische Manipulation der Vernehmer. Am Nachmittag durften wir zwischen einer Führung über den Potsdamer Platz, einem Besuch im Spionagemuseum oder einer Tour durch das Olympiastadion wählen.

Am Dienstag gab es erneute Auskunft über die Zeit der Mauer. Wir besuchten die Bernauer Straße, einen Bereich Berlins, in welchem einige Teile der Mauer noch heute erhalten sind. Hier wurden wir über den Aufbau des Grenzbereichs aufgeklärt und darüber, wie schwer und gefährlich eine Flucht damals war.

Nachmittags konnten wir dann weiter beim Thema der DDR bleiben und im DDR-Museum weitere Informationen erlangen. Einen Einblick in die Wissenschaft konnte man im Technik- oder Naturkundemuseum bekommen.

Mittwoch war der letzte ganze Tag der Klassenfahrt. Vormittags ging es zum Bundestag, in welchem uns der Plenarsaal gezeigt wurde und uns die verschiedenen Rollen im Bundestag vorgestellt wurden.

Danach ging es ins Paul-Löbe-Haus, in welchem Dr. Hülya Düber, Mitglied des Deutschen Bundestages in der CDU/CSU-Fraktion, über ihre Arbeit erzählte und Fragen beantwortete.

Am Nachmittag hatte man wieder die Wahl: Im Computerspielmuseum konnte man die Entwicklung der Computerspiele nachvollziehen und sogar einige Klassiker selber spielen, in der Alten Nationalgalerie konnte man alte Kunstwerke und Skulpturen betrachten, im Bode-Museum bekam man byzantinische Kunst, Skulpturen und Münzen zu sehen und im Deutschlandmuseum hat man etwas über die Entstehung und Entwicklung Deutschlands gelernt.

Am letzten Tag, am Donnerstag, gab es morgens noch einmal verschiedene Aktivitäten. Man konnte entweder die bekanntesten Sehenswürdigkeiten bei einer Fahrt auf der Spree sehen, exotische Tiere im Zoo entdecken, oder eine Führung durch die Neue Nationalgalerie bekommen. Hier konnte man abstrakte Kunst von Gerhard Richter sehen und erstmals außerhalb seines Ateliers in Paris die Kunst von Brancusi anschauen. Um 13 Uhr hieß es dann auch schon wieder „zurück nach Hause und tschüss Berlin“.

Viivi Wäsch