Die Spinne zeigt's: So zerstörerisch sind Drogen

Auch Spinnen können den Faden verlieren. Besonders wenn sie unter Drogen stehen. NASA-Forscher fütterten Spinnen mit Hasch, Speed (Aufputschmittel), Koffein und Schlafmittel - und ließen sie dann ein Netz spinnen. Ergebnis: Die Drogen bringen die Tiere völlig durcheinander. Ein Beweis, wie zerstörerisch Drogen sind.

NORMALES NETZ
Das Netz einer Spinne, die vollkommen nüchtern ist. Es ist dicht, keine Fliege, keine Mücke kann entkommen. Gleichmäßig gehen die Fäden zum Mittelpunkt. Das Netz ist geprägt von geometrischer Gleichmäßigkeit.

 

 


HASCHISCH
Die Spinne hat Haschisch bekommen. Ihr Netz ist lückenhaft. Das Rauschgift hat die Spinne offenbar in eine kurze Euphorie versetzt. Sie wob das Netz erst rasend schnell, brach dann halbfertig ab.



SPEED
Auch Spinnen werden durch Speed munter- aber gleichzeitig werden sie planlos. Unregelmäßig, fast abstrakt ist das Netz der aufgeputschten Spinne. Damit könnte sie wohl kaum eine Fliege fangen.


KOFFEIN
Das Netz der Koffein-Spinne - eine Katastrophe. Hektisch hat sie völlig planlos ihre Fäden miteinander verknüpft. Sie war zwar fleißig, aber ohne jede Ordnung. Glück für jede Mücke - es gibt genügend Schlupflöcher.

SCHLAFMITTEL
Die Schlafmittel-Spinne war am Anfang noch bei Verstand. Ihr Netz-Ansatz hat tatsächlich einen Mittelpunkt, zu dem die Fäden zusammenlaufen. Aber dann überkam sie die Müdigkeit. Sie schlief ein, als das Netz noch im Rohbau war
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