Alkoholprävention

Alljährlich findet im Rahmen unserer Präventionsarbeit die Alkoholprävention für die achten Klassen statt.

Die Schule ist neben der Familie der am besten geeignete Ort, um mit einer frühzeitigen Prävention zu beginnen, da hier alle Schüler erreicht werden können. Sie dient nicht der Abschreckung, sondern wir vertreten einen lebenskompetenz- und gesundheitsfördernden Ansatz mit dem Ziel der Stärkung der Persönlichkeit. Ebenso kann nicht die Alkoholabstinenz das Ziel unserer Präventionsarbeit sein, sondern eher das Erlernen eines selbstbestimmten Umgangs.

In einem 90-minütigen Workshop je 8. Klasse befassten sich die Schülerinnen und Schüler mit Frau PHM S. Eyrich von der Polizeiinspektion Kitzingen mit dem Thema Alkohol.

Mit dem Einladen einer externen Fachfrau geben wir unsere Aufgabe nicht einfach in fremde Hände, sondern wir wissen, dass manche Inhalte eines anderen Blickwinkels bedürfen, um präventiv wirksam werden zu können.

Frau Eyrich kam mit den Kindern ins Gespräch und erarbeitete mit ihnen u.a. welche Einflussfaktoren den Suchtmittelkonsum bestimmen; sie hinterfragten einseitig unkritische Haltungen gegenüber den relevanten Wirkfaktoren für Suchtmittelkonsum oder überprüften evtl. einseitige bisherige Entscheidungsprozesse. Natürlich wurde auch an die rechtlichen Bestimmungen erinnert.

Die Jugendlichen sollen durch diese intensive Arbeit befähigt werden, ihren Alkoholkonsum einmal steuern zu können, dass sie sich und anderen keinen Schaden zufügen, dass sie Charakterstärke entwickeln, um z.B. (Gruppen-)Druck widerstehen zu können. Sich aktiv und eigenständig mit einem Thema – hier dem Alkohol – auseinanderzusetzen, stärkt auch die allgemeine Lebenskompetenz im Umgang mit Herausforderungen.

Andrea Heilmann

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