Informatik-Biber

Am Gymnasium Marktbreit konnten dieses Jahr drei Schüler mit ersten Preisen und eine Schülerin mit einem zweiten Preis des Informatik-Biber-Wettbewerbes geehrt werden.

Von links: Fynn Schmitt, Schulleiter Herr Friedhelm Klöhr, Lutz Freitag, Felix Schmitt, Elisabeth Rüttinger, Frau Christiane Lehrieder

„Der Informatik-Biber ist ein Online-Test mit Aufgaben zur Informatik. Er erfordert Köpfchen, aber keine speziellen Informatikkenntnisse.“

Dieses Zitat stammt aus der Broschüre der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF). BWINF ist eine Initiative der Gesellschaft für Informatik (GI), des Fraunhofer-Verbunds IUK-Technologie und des Max-Planck-Instituts für Informatik. Der Bundeswettbewerb Informatik ist ein von der Kultusministerkonferenz empfohlener Schülerwettbewerb und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Der Informatik-Biber soll die Motivation zur Teilnahme am Bundeswettbewerb Informatik verstärken bzw. das Interesse der jungen Menschen an Informatik fördern und wird am Gymnasium Marktbreit üblicherweise in der sechsten bis neunten Jahrgangsstufe durchgeführt. Durch die Teilnahme am Wettbewerb wird das Lösen von Problemen, logisches und algorithmisches Denken sowie die Kreativität gefördert.

In den verschiedenen Altersgruppen sind innerhalb von 40 Minuten 18 Aufgaben zu lösen, jeweils 6 davon in den Schwierigkeitsstufen leicht, mittel und schwer.

Das Gymnasium Marktbreit hat sich auch in diesem Schuljahr wieder unter der Koordination von Frau Lehrieder an diesem Wettbewerb beteiligt. Lutz Freitag, Fynn Schmitt und Felix Vogel der Klasse 6a lieferten hervorragende Ergebnisse bei den Wettbewerbsfragen und wurde mit einem ersten Preis und einer Urkunde geehrt. Die Schülerin Elisabeth Rüttinger der Klasse 6a konnte einen zweiten Preis erringen und erhielt ebenso eine Urkunde.

„Der kleine Biber wohnt im ersten Stock. Eine Treppe mit fünf Stufen führt hinauf. Dem kleinen Biber ist es langweilig, immer jede Stufe einzeln zu hopsen. Er will manchmal auch zwei Stufen mit einem Hops nehmen. Er könnte also statt der Hopsfolge 1-1-1-1-1 auch mal 1-1-2-1 hopsen oder 2-1-2. Wie viele verschiedene Hopsfolgen hat der kleine Biber zur Auswahl?“ Für so ein Problem eventuell eine Berechnungsformel zu finden, gehört in der Informatik zum mathematischen Handwerkzeug. Ist das Problem klein und der verwendete Computer leistungsfähig genug, kann man ihn auch einfach alle Möglichkeiten aufzählen lassen. Dieses Verfahren heißt „brute force“ (rohe Gewalt).

Wir freuen uns schon wieder auf den Informatik-Biber 2016.

Christiane Lehrieder