Unsere französische Fremdsprachen-Assistentin stellt sich vor

Bonjour!!!

Je m´appelle Axelle Chevalier,

ich bin 22 Jahre alt, und ich komme aus einem kleinen Dorf (Les landes Genusson), das in West-Frankreich liegt (ca. 40 Minuten entfernt von Nantes, und vom Atlantik).

Ich bin seit Ende Oktober 2015 und bis Ende Mai 2016 zwei Tage pro Woche in der Schule dabei, als Fremdsprachen-Assistentin. Ich unterstütze die Lehrkräfte im Französischunterricht, und versuche – so weit möglich – ein bisschen von der französischen Kultur und ein bisschen von meiner Sprache einzubringen, durch Lieder, authentische Tonaufnahmen, Fernsehsendung, Internetbeiträge oder einfach, weil ich im Unterricht die Lehrer begleite …

Als Fremdsprachenassistentin nehme ich an einem Programm des PAD (Pädagogischer Austauschdienst) teil. Das Ziel ist, die landeskundlichen Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler durch die Begegnung mit Muttersprachlern zu vertiefen.

Ich bin von dieser Beschäftigung sehr begeistert, weil auch ich da viel für meine Zukunft lernen kann. Ich habe Sozialarbeit und Pädagogik („Sciences de l’éducation“) studiert. Ich war zwei Jahre Studentin in Rennes (Bretagne), und ein Jahr Fernstudentin an der Universität von Paris 8. Insgesamt habe ich schon sechs Semester geschafft, und muss noch vier Semester weitermachen (Master), um mein Ziel zu erreichen, also Lehrerin für Grundschule in Frankreich zu werden.

Sprachen Welt, und Europa

Ich selbst habe in der Schule English als erste Fremdsprache, und Deutsch als zweite gelernt. Ich habe mit Leuten aus Finnland, Spanien, Ungarn, und Deutschland zusammengewohnt, und immer ein paar Wörter von allem Sprachen gelernt und immer etwas Neues über die Kultur dieses Länder kennengelernt. Jetzt lerne ich auch dazu Spanisch, weil diese Sprache sehr nah am Französischen ist, und viel gesprochen wird. Ich will immer mehr über Sprachen wissen, weil ich es so interessant finde, nicht nur auf Englisch mit den Leuten zu reden, sondern auch in ihren Muttersprachen. Meine Herausforderung ist jetzt, meine Muttersprache beliebt bei den Marktbreiter Schülerinnen und Schülern zu machen.

Warum Deutschland? Warum Marktbreit?

Als ich im Gymnasium war, habe ich von der achten Klasse bis zur zwölften Klasse ca. zwei Stunden pro Woche Deutsch gelernt. Mir haben Landeskunde und deutsche Geschichte sehr gefallen, besonders die deutsch-französische Freundschaft, die seit mehr als 50 Jahre sehr wichtig ist. Ich wollte ein Jahr in Ausland verbringen. Deswegen, in 2013 – 2014, habe ich ein Jahr als Europäische Freiwillige in einer Schule in Würzburg gearbeitet. Ich habe dadurch weiter Deutsch gelernt. Ich habe Würzburg, und Franken, als so angenehm gefunden, dass ich unbedingt wieder einen Jahr in dieser Region verbringen wollte. Doch was ist denn in dieser Region für einen Französin so angenehm? Typische bayerische Feste mit Dirndl und Lederhose, die netten Leute, gute deutsche Spezialitäten (Bier, Brezeln, Plätzchen …), und den Alltag zu erleben. Bis auf dass ich hier nicht so oft wie in Frankreich ans Meer gehen kann, um zu surfen und zu schwimmen, habe ich in Franken alles, um meine Hobbies weiter auszuüben: Fußball anschauen, deutsche Bücher lesen, in Deutschland und seinen Nachbarländern verreisen …

Axelle Chevalier