Apfelsaft kommt nicht aus dem Tetrapack

Im Rahmen der Woche der gesunden Ernährung und Nachhaltigkeit haben Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen mit ihrem Relilehrer Pfarrer Wagner die Apfelbäume auf der Wiese zur Turnhalle und einer angrenzenden Wiese abgeleert. „Die sind soo lecker“, stellten die Kinder fest, wenn sie zwischendurch Äpfel kosteten. 1,5 Zentner kamen zusammen. Man merkte, welche Kinder auch mal zu Hause beim Obstsammeln und Verarbeiten mithelfen.

Einige Tage später wurden die Äpfel zu Saft verarbeitet. Dazu wurden viele Hände gebraucht, denn die Äpfel mussten erst klein- und dabei ausgeschnitten werden, dann im Muser zerkleinert und schließlich in der schuleigenen Kelter gepresst werden – alles in schweißtreibender Handarbeit. Heraus kam ein köstlicher Saft, der frisch am besten schmeckte. Frau Dietrich-Knobling unterstütze uns dabei sehr. In Nachtarbeit wurde der Saft noch sterilisiert und zwei Wochen später in einer besonderen Unterrichtsstunde genossen. Alle lernten dabei zu schätzen, wie viel Arbeit in guten Lebensmitteln steckt.

Matthias Wagner

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