Nanoshuttle – Teil 1

Die Initiative junge Forscherinnen und Forscher e. V. (IJF) der Universität Würzburg war zum Schulbesuch „Nanotechnologie“ bei den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 am Gymnasium Marktbreit.

Die Nanotechnologie ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Der Schulbesuch findet in Abstimmung mit dem Kultusministerium statt. Die Teilnahme ist für die Schule kostenlos, da das Bildungsangebot über den Europäischen Sozialfonds kofinanziert wird.

Ein Vortrag führt die Schülerinnen und Schüler zum Thema hin. Im Anschluss werden sie selbst aktiv und entdecken in Experimenten die interessante Welt der Nanotechnologie. Beispielsweise machen sie Nanopartikel sichtbar unter Zuhilfenahme eines Laserstrahles bei einem wasser- bzw. wasser-milch-gefüllten Reagenzglas oder erkunden den Lotuseffekt beim Vergleich der Formen zweier Wassertropfen auf einer berußten und einer unberußten Objektträgerseite.

Nano im Alltag lässt sich gut mit dem Memory-Draht in kaltem und warmem Wasser beobachten und die Nanodimension kann man tabellarisch als Rangliste der Auflösegeschwindigkeit erfassen, wenn man verfolgt, wie lange es dauert, bis sich verschiedene Formen von Traubenzucker, also z. B. als ganzes Stück oder feines Pulver, in 100 ml Wasser lösen.

Auch mithilfe von Hightech-Mikroskopen der IJF wurden die Schülerinnen und Schüler über die Nanodimension bzw. Chancen und Risiken der Nanotechnologie informiert. Es gibt kaum einen wirtschaftlichen Bereich, der inzwischen nicht von der Nanotechnologie profitiert, wie z. B. Elektrotechnik, Halbleiterindustrie, Optik, Textilindustrie, Umwelttechnik, Bauwesen, Maschinenbau, Medizintechnik oder die Verpackungsindustrie.

„Mach die Zukunft zu deiner Idee!“

Christiane Lehrieder