Neues aus unserer Schulimkerei

Einmal wöchentlich treffen sich die Schüler des Wahlkurses „Schulimkerei“ mit der Kursleiterin, Frau OStRin Lehrieder, oftmals auch in Begleitung des Schulimkers, Herrn Welter.

Ziel des Wahlkurses ist, die Schülerinnen und Schüler mit dem Treibstoff der Bienen, also Nektar, Pollen oder Honigtau sowie deren Verwendung bekannt zu machen. Warum erzeugen Bienen eigentlich Honig? Wozu verwenden Sie den Pollen? Wie sichern Bienen die nächste Generation? Das sind ebenfalls zentrale Fragestellungen. Auch die unterschiedlichen Entwicklungszeiten von Arbeiterinnen, Drohnen und Königin sowie die Schädigungen durch die Varroa-Milbe werden besprochen.

Unmittelbar nach der letzten Honigernte im Sommer haben die Bienenvölker noch Brut, in der sich die meisten Varroa-Milben aufhalten. Bereits eine einzige in einer Brutzelle parasitierende Milbe kann die hieraus schlüpfende Biene schädigen. Deshalb sollten zu diesem Zeitpunkt Mittel eingesetzt werden, die auch die Milben in der Brut erfassen. Während der Sommerferien wurden deshalb mithilfe der auf dem Foto erkennbaren gelben Schwammtücher die sechs Bienenvölker mit Ameisensäure behandelt. Nach einzelnen Behandlungsschritten wurden tote Milben auf den Schiebern unterhalb der Zargen gezählt. Zwischendurch wurden die Bienenvölker in Vorbereitung auf den Winter mit Zuckerwasser gefüttert.

Unser Schulimker, Herr Welter, hilft jetzt den Schülern bei der letzten Vorbereitung auf den Winter. Die Bienenvölker werden umgesetzt in frisch flambierte und somit parasitenfreie Zargen. Ziel ist es, die Belastung der Völker für die Überwinterung möglichst klein zu halten, so dass die Überlebenschancen des Wintervolkes vergrößert werden und wir im Frühjahr wieder starke Völker haben.

Es wird interessant werden, wie viele der sechs Bienenvölker überleben …

Christiane Lehrieder