Wasser

Wasser: so lautete das Projektthema der fünften Klassen. Ein großes Cluster lässt sich zu diesem Thema machen. Denn mit Wasser verbindet man nicht nur das Trinkwasser, sondern natürlich auch das Abwasser.

Begriffe rund herum um das Wasser zu finden – genau das war einer der von Herrn Pöllot zu Anfang gegebenen Arbeitsaufträge an die 5b, der von einer Kleingruppe erfüllt wurde. Die anderen Gruppen hatten Aufgaben wie den in den Vorjahren bereits erlernten Wasserkreislauf darzustellen, Wasserlebewesen zu entwerfen und hinterher auszuschneiden oder einen Wasserhintergrund zu zeichnen. Nach einem kurzen „Brainstorming“ und dem Skizzieren einiger Ideen wurden ihre Einfälle eifrig und kreativ umgesetzt.

Darauf sollte dann ein interessanter, lehrreicher Film folgen, um das Wissen der Schüler über das Vorkommen von Wasser und über den geheimnisvollen, vielfältigen Ozean aufzufrischen, wobei sie viele neue Informationen und Eindrücke erhielten. In den anderen Klassen wurden Experimente mit Wasser gemacht.

Am zweiten Projekttag ging es dann auf die Exkursion zur Staustufe Marktbreit, wo die fünften Klassen in kleinere Gruppen eingeteilt wurden. So besuchten die Gruppen zum einen das Wasser- und Schifffahrtsamt und zum anderen die Staustufe selbst.

Am Wasser- und Schifffahrtsamt durften sich die Schülerinnen und Schüler die Leitzentrale, von der aus die Schleusen Gossmannsdorf, Marktbreit, Kitzingen und Dettelbach gesteuert werden, ansehen. Dabei war es immer ein aufregendes Erlebnis, wenn Anrufe von Schiffe kamen, und spannend, wie die Bedienung an den unzähligen Monitoren funktioniert. Auch hielt der Wasserbaumeister Marco Frank für sie einen Vortrag über das Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt, seine vier Außenbezirke, zu denen auch Marktbreit gehört, seine Aufgaben, über das Prinzip einer Schleuse, die verschiedenen Schiffstypen und vieles mehr.

Neben der Theorie, die ihnen vermittelt wurde, hatten sie natürlich auch das Privileg, einmal die Staustufe selbst aus nächster Nähe besichtigen zu dürfen.

Die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler stiegen hoch hinauf auf den Schleusenübergang, von wo aus sie eine weite Sicht über die Umgebung und die ganze Anlage hatten. Auf der anderen Seite angelangt, kamen sie zuerst an die Schleuse der Sportboote, die ein Schüler sogar selbstständig bedienen durfte, während die anderen unter Staunen zusahen. Danach ging es zu der parallel gelegenen eigentlichen Schleuse. Dort sah man wie sowohl große als auch kleine Schiffe durch die verschiedenen Tore von einer Ebene auf die andere Ebene gelangten und den Höhenunterschied von 3,31 m mit Hilfe der Zufuhr oder dem Entzug von Wasser überbrückten.

Dann war der Ausflug auch schon zu Ende und die Klassen kehrten mit vielen neuen Erlebnissen zurück.

Amira Seubert (10c)