Konflikttraining mit Viertklässlern

Das Seminar „Konflikt und Schuld“ war in verschiedenen Grundschulen in der Region zu Besuch, um Viertklässlern den Umgang mit Streitsituationen näher zu bringen.

Im Juni waren wir, mit unserem P-Seminar in fünf vierten Klassen, um mit den jungen Schülern ein Konflikttraining durchzuführen. Schon im Voraus planten wir das genaue Programm, und bereiteten uns in Expertengesprächen, unter anderem mit unserer Schulpsychologin, auf unser pädagogisches Auftreten vor. In Dreiergruppen besuchten wir dann schließlich mehrere Grundschulen in der näheren Umgebung, zum Beispiel Ochsenfurt und Martinsheim. In der ersten Doppelstunde übten wir mit den Schülern die Grundemotionen und anschließend bastelten wir mit ihnen ein Stopp-Schild, welches sie in einer Streitsituation aus der Tasche holen können, um den Konflikt erstmal zu unterbrechen. Den Umgang mit dem Stopp-Schild ließen wir die Kinder dann auch noch in Teams üben, um die eingeübte Streitsituation anschließend vor der Klasse zu präsentieren. Bei unserem zweiten Besuch in den Grundschulen, welcher etwa eine Woche später stattfand, ließen wir die Kinder ein Leporello basteln. Dieses ist gewissermaßen eine Anleitung, wie man nach dem Gebrauch des Stopp-Schildes durch ein Streitgespräch den Streit dann auch endlich lösen kann. Außerdem erklärten wir den Schülern den Unterschied zwischen Ich- und Du- Botschaften.

Nach beiden Doppelstunden, in denen wir und die Kindern sehr viel Spaß hatten, haben wir sehr viele Erfahrungen im Umgang mit Kindern gewonnen und hoffen, dass wir ihnen im Gegenzug etwas fürs Leben beibringen konnten.

Alicia Hofmann und Pascal Deppisch (beide Q 11)