Digitale Eingeborene und digitale Einwanderer lernen dazu

Sag mal Papa, wie seid ihr denn früher ins Internet gekommen, als es noch keine Computer gab?

Diese in der letzten Zeit immer wieder zitierte Frage hätte anfangs auch von Teilnehmer/innen der Medienprojekttage gestellt werden können, die am Gymnasium Marktbreit am 26. 2. und 27. 2. 2015 für die Schüler/innen der 7. Klassen stattfanden.

Auch wenn die Mehrzahl der Schüler/innen schon über beachtliche Fähigkeiten im Bereich der Computer- und Internetnutzung verfügt, verhalfen die angebotenen Projekte doch noch zu wichtigen Erkenntnissen im Umgang mit den digitalen Medien. Das breite Spektrum, das durch die engagierte Zusammenarbeit vieler Lehrer und externer Partner angeboten werden konnte, war beachtlich: Die erhaltenen Informationen und Projekte reichten von technischen Voraussetzungen (Bits und Bytes und Bandbreite) über Datenschutz und ein spezielles Angebot der Polizei bis hin zu einer Selbstreflexion und der Erstellung von Blitzreferaten mit Power-Point.

Auch die Eltern konnten sich in einem Elternabend zum Thema Soziale Netzwerke „updaten“, um ihre Kinder besser begleiten und beraten zu können: Dr. Baumann, der medienpädagogisch- informationstechnischer Berater für die Gymnasien in Unterfranken informierte über neue Trends der (Selbst)darstellung im Netz, App-Fallen, Kettenbriefe und Kontrollmöglichkeiten.

Ergebnis dieser beiden gelungenen Tage ist erfreulicherweise ein Wissenszuwachs bei allen Beteiligten und ein aufgeklärterer, mündigerer Umgang der Schüler/innen mit den digitalen Medien.

Bettina Dengler
Bild: John Pöllot