Gymnasium Marktbreit – eine moderne Schule stellt sich vor

Am vorvergangenen Freitag öffnete das Gymnasium Marktbreit seine Türen für alle, die die neu sanierte Schule kennenlernen wollten.

Um 15 Uhr begrüßte Schulleiter Toni Gernert ehemalige Schülerinnen und Schüler, Eltern und Ehrengäste, die sich im Foyer der Schule eingefunden hatten. Neben der stellvertretenden Landrätin Doris Paul waren zusammen mit Altlandrat Dr. Rolf Bauer Dr. Susanne Knof und Martina Michel als Bürgermeister-Vertreter der umliegenden Gemeinden der Einladung gefolgt. Vertreter der Wirtschaft und der Vereine hatten sich ebenfalls zu diesem Neustart des Gymnasiums Marktbreit eingefunden. Toni Gernert stellte deshalb auch fest, dass am Ende einer langen Sanierungszeit und eines „Nachlauf“ von rund einem Jahr es jetzt an der Zeit ist, mit einem Tag der offenen Türe den Neuanfang zu signalisieren. Das Gymnasium verfüge nun über ein überzeugendes Raumangebot wie auch über eine moderne Ausstattung, die man an diesem Tag der Öffentlichkeit präsentieren wolle.

Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte standen bereit, um den Gästen einen Einblick in die neuen Räumlichkeiten und Unterrichtsmöglichkeiten des Gymnasiums zu geben. In den Unterrichtsräumen der verschiedenen Fachschaften konnte man in Ausstellungen und Präsentationen sehen, wie moderner Unterricht mit modernen Medien abgehalten werden kann. So zeigte etwa die Mathematik, wie man ein interaktives Whiteboard sinnvoll in Algebra und Geometrie einsetzen kann, in den Physikräumen konnte man physikalische Experimente mit rechnergestützter Messwerterfassung bestaunen und die Fachschaft Chemie stellte ihre neuen Fachräume und die Chemie-Sammlung vor. Es bestand die Möglichkeit, sich durch die drei Computerräume und den Serverraum führen zu lassen oder einer kleinen Chorprobe im Musiksaal zu lauschen. Auch die anderen Fächer präsentierten die Möglichkeiten, die die neuen audiovisuellen Medien für ihren Unterricht bieten.

Neben der Vorstellung von Unterrichtsräumen und Unterrichtskonzepten gab es noch allerhand anderes zu bestaunen. So konnte man Honig aus der Schulimkerei erwerben, ein P-Seminar, das sich unter dem Leitfach Wirtschaft und Recht mit dem Weinbau beschäftigt, bot Wein feil und gab eine Einführung in seine Projektarbeit, Schülerinnen und Schüler der Unterstufe stellten das Konzept „bewegte Pause“ vor. Man konnte sich auch über die offene Ganztagsschule informieren, die in diesem Schuljahr unter neuer Leitung ihre Arbeit wiederaufgenommen hat. Und last but not least: Für das leibliche Wohl sorgte der Elternbeirat, der allen Gästen Kaffee und Kuchen servierte.

Katja Schulte-Bockholt
Bilder: Rüdiger Horn

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