Verkehrssicherheitstag am Gymnasium Marktbreit

Der erste Verkehrssicherheitstag des Gymnasiums Marktbreit am Dienstag den 23. September zeigte den Fünftklässlern, wie man sich richtig auf dem Weg zur Schule verhält und mit welchen Gefahren man täglich konfrontiert wird. Organisiert wurde dieser Tag von den Schülerinnen und Schülern eines P-Seminars der 12. Klasse.

Der Verkehrssicherheitstag will Schülerinnen und Schülern nachhaltig für die Gefahren auf dem täglichen Weg zur Schule sensibilisieren. Gestartet wurde um 7:55 Uhr am Gymnasium Marktbreit. Das Programm bestand aus drei Teilabschnitten, die nun nachfolgend geschildert werden.

Als erstes drehte es sich um das Thema Bus. Die Zwölftklässler erklärten den 5. Klassen, wie man sich an der Bushaltestelle und im Bus verhält. Dabei waren Regeln, wie z. B. das Achten auf andere Verkehrsteilnehmer, nicht drängeln oder herumschreien, den Anweisungen des Busfahrers Folge leisten besonders wichtig. Zudem wurden der korrekte Gebrauch eines Busfahrplans und die Fahrphysik erläutert. Als besonderes Highlight wurde an der Bushaltestelle ein Bus des Verkehrsunternehmens-Verbund Mainfrankens für den Verkehrssicherheitstag gestellt. An diesem Bus wurde der nicht einsehbare Bereich, der sogenannte „tote Winkel“, demonstriert. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei, vor und hinter dem Bus in angemessenem Abstand vorbei zu laufen. Abschließend hatten die Fünftklässler die Möglichkeit, dem Busfahrer Fragen zu stellen.

In einer weiteren Lerneinheit war es das Ziel, den Kindern den richtigen Umgang mit der Bahn näherzubringen. Dazu gehörte im Wesentlichen der Präventionsvortrag des Bahnpolizisten Herr Felbinger, in dem er vor allem auf die Gefahren am Bahnsteig einging. Die Zwölftklässler erklärten zudem noch, wie man Fahrpläne richtig liest und die DB-App benutzt. Am Ende dieser Abhandlung wurde ein Quiz durchgeführt, um das neu erlangte Wissen zu wiederholen und so zu vertiefen.

Im letzten Schulungspunkt wurden die weiteren Verkehrswege der Schüler zusammengefasst, sei es zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bringen per Auto. Dabei wurde den 5. Klassen spielerisch gezeigt, wie man Verkehrsregeln beachtet und einen Helm ordnungsgemäß aufsetzt. Zudem konnten die Schüler mittels einer Computersimulation selbst zu vorläufigen Autofahrern werden und dabei ihre Reaktionszeit in Gefahrensituationen testen. Dabei wurde klar, dass man sich nicht nur auf das rechtzeitige Bremsen der Autofahrer verlassen sollte. Das wurde auch deutlich, als Herr Friedlein von der Verkehrswacht Kitzingen auf dem Lehrerparkplatz mit 30 km/h eine Vollbremsung hinlegte. Der Bremsweg dieser relativ langsamen Geschwindigkeit wurde von den meisten Schülern deutlich unterschätzt. Zu guter Letzt wurde den Fünftklässlern mit einem Gurtschlitten vor Augen geführt, dass schon bei geringen Geschwindigkeiten schwere Verletzungen auftreten können. Deswegen ist es besonders wichtig, sich anzuschnallen und je nach Körpergröße eventuell noch einen geeigneten Kindersitz zu benutzen.

Das P-Seminar möchte sich besonders bei seinen externen Partner dem VVM, der Bundespolizei und der Verkehrswacht Kitzingen bedanken und hofft, dass dieser Verkehrssicherheitstag dazu beiträgt, den Schulweg aller möglichst reibungslos und unfallfrei zu gestalten.

Timon Pongratz (Q12)

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