Schülerinnen und Schüler absolvieren erfolgreich ihren ersten Halbmarathon

Der Tag, für den wir, das P-Seminar „Sports connect“ nun seit einem Jahr trainiert haben und dem wir mit etwas gemischten Gefühlen entgegengefiebert haben, ist Geschichte.

Am 14.September 2013 um 14 Uhr war es endlich so weit: Der Halbmarathon, auf den sich die 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses seit Ende der 10.Klasse akribisch und mit viel Trainingseinsatz, insbesondere auch während der Sommerferien, vorbereitet hatten, fand in Lauda-Königshofen statt. Am Tag zuvor hatten wir uns noch einmal alle zu einer letzten Teambesprechung getroffen. „Denkt an ein leicht verdauliches Essen vor dem Wettkampf!“ „Trinkt vor und während des Laufs ausreichend!“ „Gleichmäßiges Lauftempo durchziehen.“ „Keine Experimente mit den Laufschuhen!“, dies waren noch einige Ratschläge von unserem Coach Frau Volk, die selbst schon viele Läufe und Triathlonwettkämpfe bestritten hat.

Zum Treffpunkt in Lauda-Königshofen kamen alle halbwegs gesund und fit, leider mit Ausnahme von Simon Karl, der schon seit längerem verletzt ist und deshalb nicht an der Laufveranstaltung teilnehmen konnte. Jedoch ließ er es sich nicht nehmen, uns an diesem besonderen Tag anzufeuern und unseren Lauf fotografisch festzuhalten. Um 14 Uhr ertönte dann das Startsignal und motiviert begannen wir unseren 21,1 km langen Lauf. Auch wenn es für manche von uns unterwegs anstrengend, eintönig oder schmerzhaft wurde, kamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars ins Ziel.

Neben der guten Vorbereitung (zahlreiche Testläufe und Trainingskilometer anhand individuell für jeden Seminarteilnehmer erarbeiteter Trainingspläne) spielte uns allen sicher auch das Wetter in die Karten. Keine sengende Hitze, sondern ideale Lauftemperaturen von angenehmen 17 und ein bedeckter Himmel, der seine Schleusen geschlossen ließ, lieferten nahezu perfekte Bedingungen für unseren Lauf.

An fünf Stationen entlang der Wegstrecke versorgten die Helfer die Läuferinnen und Läufer mit Wasser und isotonischen Getränken. Und für diejenigen unter uns, die während der 21,1 km Hunger bekamen, hielt unser Coach Frau Volk Müsliriegel bereit. Im Ziel konnten sich die ausgepowerten Läufer zudem mit Bananen stärken und als kleine Erinnerung das obligatorische Messelauf-T-Shirt in Empfang nehmen.

Letztendlich waren nicht nur wir selbst, sondern auch Frau Volk mächtig stolz auf uns und unsere Leistung. „Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt“ trifft dabei wohl voll auf uns alle zu. Abschließend sind wir der Meinung, dass sich das Training und der große Zeitaufwand wirklich gelohnt haben und es eine tolle Erfahrung für uns war, diese Hürde als Gemeinschaft zu bewältigen!

Lucia Gronau und Stephanie Krämer (Q12)

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