Lateinschüler in Trier

Trier, lateinisch Augusta Treverorum, römische Kolonie, gegründet 17 v. Chr., Verwaltungszentrum und Verkehrsknotenpunkt in der Antike.

Zu Beginn des Oberstufenunterrichts im Fach Latein besuchte der Lateinkurs Q11 gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler des Latein-W-Seminars Q11 diese geschichtsträchtige Stadt an der Mosel, die im 3. Jahrhundert nach Christus ihre Blütezeit erlebte.

Auf dem Programm standen zwei Führungen – Stadtführung, Rheinisches Landesmuseum –, jeweils geleitet von einer kundigen Führerin, die es verstand, in Anbetracht der großen Anzahl an Sehenswertem den Schwerpunkt ihrer Informationen auf die für Lateinschüler interessanten Themen zu konzentrieren.

Bei der dreistündigen Führung durch das antike Trier besichtigten die Schülerinnen und Schüler die Porta Nigra, die Konstantin-Basilika, die Kaiserthermen und das Amphitheater. Am zweiten Tag stellte die Führerin die eindrucksvollen Exponate aus der Römerzeit im Rheinischen Landesmuseum vor (Mosaike, Wandmalereien, Münzen, Statuen, Grabdenkmäler …). Abschließend wurde im Museum ein mediales Raumtheater mit dem Thema „Im Reich der Schatten“ vorgeführt, das die Besucher audiovisuell in antike Denkmuster zu den Themenbereichen „Liebe, Begehren, Tod und Trauer“ einweihte.

Josef Nusko

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