Religionsunterricht einmal ganz anders

In die Grundzüge des Taekwon-Do führte Herr Christian Forster, ein Spezialist dieser Sportart, die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10bc ein.

Oberflächlich betrachtet gilt Taekwon-Do (übersetzt: Weg des Fußes und der Hand) als eine bereits 1400 Jahre alte, in Korea gegründete Kampfkunst. Die tiefere Dimension dieses Sportes ist aber eine Meditation in Bewegung, was innerhalb der zwei Schulstunden spürbar wurde, da die Schüler und Schülerinnen hochkonzentriert den Anweisungen Herrn Forsters folgten und so ein neues Körperbewusstsein erleben konnten.

Die Auseinandersetzung mit dieser Sportart bot somit einen wertvollen Beitrag für die Lehrplanthemen des Religionsunterrichtes „Zur inneren Mitte finden“ und „Christentum im Pluralismus von Religionen und Kulturen. Christentum im Dialog: fruchtbare Anstöße z.B. Meditation“.

Eine intensivere Beschäftigung mit dieser Meditationsweise fördert Ausdauer, Kreativität und Wahrnehmungsfähigkeit und Respekt vor dem Gegenüber.

Dorothe Weiß