Schnupperkurs Physik an der Grundschule Marktbreit

Das P-Seminar Physik des Gymnasiums Marktbreit veranstaltete an der Grundschule in Marktbreit einen Nachmittag lang einen Physikschnupperkurs, der den Grundschülern und -schülerinnen aus Marktbreit, Marktsteft und Willanzheim Lust auf Naturwissenschaften machte.

Die Grundschülerinnen und Grundschüler erwarteten das Seminar an diesem Nachmittag schon sehr gespannt und wurden nicht enttäuscht. Sie durchliefen im Wechsel fünf Stationen und bastelten unter der Anleitung von Lukas Senft, Jonathan Gröger und Florian Fahrmeier eine Streichholzrakete, die dann auch im Schulhof gestartet wurde.

Zusammen mit Julia Reger, Sabrina Lutz und Artur Wollert bauten die Kinder einen kartesischen Taucher zur Schatzsuche, den sie stolz mitsamt Wasserflasche für den Tauchgang auch mit nach Hause nahmen.

Yannick Brunken, Marius Ambrosch und Tim Schneider ließen unter Zuhilfenahme von Spülmittel in ihrer Gruppe Zauberboote in der „Wellenwanne“ flitzen und in der Gruppe von Tobias Heck, Felix Langer und Manuel Meyer wurde ein Wasserbombenballon unter Druck gesetzt. Hierfür musste das komplette Treppenhaus der Grundschule genutzt werden.

Zoowärter Arnold sollte in der fünften Station von Christoph Deschner und Markus Wolf den kranken Papa Bär mit der notwendigen Medizin zu versorgen. Hierfür mussten die Kinder eine Ballon-Rakete entwickeln, die dann quer durch das Zimmer flog, um den kranken Bär zu erreichen.

Der physikalische Hintergrund wurde bei allen Stationen zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des P-Seminars erarbeitet und auf Arbeitsblättern festgehalten.

Mit ungeheuer viel Eifer und Freude waren sowohl die Grundschülerinnen und -schüler als auch die Teilnehmer/-innen des Physik-Seminars bei der Sache. Besonders erwähnenswert ist, dass sich das Seminar noch einmal bereit erklärt hat, für die Grundschüler und Grundschülerinnen diesen Nachmittag zu gestalten, obwohl das Seminar schon seit Anfang Februar beendet ist. Wie sehr sich die Kinder über diese Bereitschaft freuten, konnte man am begeisterten Abschlussapplaus hören.

Alexandra Graf

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