Reptilien hautnah

Die Fachdidaktik Biologie der Universität Würzburg unter der Leitung von Herrn Dr. Thomas Heyne hat im Rahmen einer Zulassungsarbeit zum Schülerprojekttag „Reptilien hautnah“ eingeladen. Das lehrplanrelevante Thema der Reptilien wurde in direkter Begegnung mit einer Schlange und einer Echse erlebt bzw. erarbeitet. Die Klassen 6a und 6b des Gymnasium Marktbreit konnten mit ihren Fachlehrerinnen, StRin Dr. C. Oßwald und Frau OStRin C. Lehrieder, diese exzellente Gelegenheit wahrnehmen.

Im Mittelpunkt des Projekttages stand die Begegnung mit dem lebenden Objekt. Jede Schülerin und jeder Schüler hatte die Möglichkeit, einer Schlange (Kornnatter) oder einer Echse (Bartagame) so nahe zu kommen, wie sie bzw. er möchte.

Die Teams aus 4 bis 5 Schülerinnen und Schülern arbeiteten in hervorragend ausgestatteten Räumen sehr intensiv und mit mehr oder weniger „Tuchfühlung“ zu den Reptilien bis in den Nachmittag hinein an verschiedenen Stationen. Hier wurden unterschiedliche Themengebiete wie „Ernährung“, „Einheimische Reptilien“ oder „Der natürliche Lebensraum“ intensiv aufbereitet. Herr Wolf, der Initiator und Mentor des Projektes, hatte ausgezeichnete Arbeitsmaterialien für die Schülerinnen und Schüler vorbereitet. Begeisterung fanden auch die digitalen Videosequenzen und Programme, welche den Kleingruppen zur Veranschaulichung zur Verfügung standen.

Nach der Begrüßung und dem Erfassen des Vorwissens bzw. einer anonymen Evaluierung durchliefen die Gruppen insgesamt 10 Lernstationen. Diese umfassten verschiedene Fragestellungen wie z. B. „Wie groß ist das Gelege einer Kornnatter?“, „Welches Organ ist für das Riechen einer Schlange besonders wichtig?“, „Wie groß ist die größte Schlange der Welt?“, „In welchem Lebensraum hält sich die Bartagame auf?“ oder „Welche Aufgabe hat das Hygrometer im Terrarium?“. Ferner vertieften die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse zur Winterruhe, zum Häutungsvorgang oder zur Fortpflanzung von Reptilien.

Nachdem der Wissensstand am Ende des Tages mit einzelnen Lernzielkontrollen erfasst bzw. festgestellt war, erlebten die Schülerinnen und Schüler die „Fütterung“ ihrer Bartagame mit leuchtenden Augen.

Dr. Christina Oßwald, Christiane Lehrieder