Besuch im Planetarium in Nürnberg

Monat für Monat lädt das Planetarium in Nürnberg ein zu einer atemberaubenden Reise durch das Universum. Gelegenheit, den lebendigen Ausführungen des Vortragenden zu folgen, hatte auch in diesem Jahr wieder der Astronomiekurs der Q12 von Herrn Graf.

Gerade einen Tag vor dem „Weltuntergang“, am 20. 12. 2012 begab sich der Kurs auf einen spannenden Flug weg von der Erde. Nach einem Besuch unseres Zentralgestirns, der Sonne, der von einigen sehr interessanten Daten und Größenvergleichen getragen war (so ist ein mittlerer Sonnenfleck ca. drei Mal so groß wie die Erde), begab sich die Zuschauerschaft auf den Weg zum Jupiter. Dabei bieten die Computer des Planetariums die Möglichkeit, die Objekte des Weltalls aus allen Richtungen zu betrachten und anzufliegen. Der Vergleich mit einem 3D-Kino braucht dabei nicht gescheut zu werden. Weiter ging es zu dem „Schwarz-Weiß“-Mond Japetus des Saturn. Dieser hat seine besondere Färbung daher, dass er in Flugrichtung Teilchen „einsammelt“, die dann seine Oberfläche färben. Die Reise ging dann aus unserem Planetensystem heraus weiter Richtung der nahen Sternhaufen der Hyaden und Pleyaden. Diese sind „nur“ ca. 400 Lichtjahre entfernt und waren auch das Ziel der Voyager-Missionen aus den 70er Jahren mit ihren Grußbotschaften von der Erde. Bedenkt man, dass die Menschheit erst seit ca. 100 Jahren elektromagnetische Strahlung in Form von Rundfunkwellen in den Weltraum abstrahlt, so lässt sich weiter erahnen, wie lange es noch dauern kann, bis eine außerirdische Intelligenz auf die Erde aufmerksam wird. Dies wurde im Kuppelsaal des Planetariums eindrücklich in Form eines Größenvergleichs zur 100.000 Lichtjahre großen Galaxis gezeigt. Als eine Galaxie unter unzähligen erlebten die Schülerinnen und Schüler dann noch den Weiterflug. Sichtlich beeindruckt von dem Vortrag traten die Schülerinnen und Schüler wieder den Heimweg an.

Walter Graf

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