Brücken – Funktionen und Wertigkeiten im Wandel

14 Schülerinnen und Schüler traten zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 zu einem W-Seminar an, welches inhaltlich ein so großes Gebiet umfassen sollte, wie es sich nicht einmal der Seminarleiter Herr Clobes erahnen konnte. Das während der eineinhalb Jahre erarbeitete und durch die Seminararbeit angeeignete neue Wissen wurde am Freitag, den 27. Januar 2012, um 18 Uhr in der Mensa präsentiert.

Herr Oberstudiendirektor Gernert und Herr Studiendirektor Clobes eröffneten die Ausstellung. Nachdem der Seminarteilnehmer Fabian Herbst die Ergebnisse der letzten Monate Revue passieren ließ – so auch den Vorfall mit den bereits im Jahre 2007 abgelaufenen Keksen, die uns Herr Clobes mit Freude angeboten hatte (das ganze war natürlich nur ein Missgeschick und hinterließ keine gesundheitlichen Schäden) – war der Rundgang eröffnet.

In diesem präsentierte jeder Schüler die Ergebnisse seiner Seminararbeit auf einer großen Stellwand, welche in erster Linie mit Bildern ausgestattet war, denn für Fragen standen die „Experten“ stets zur Verfügung. Architektonische und geographische Themen, wie Textilbeton als Baustoff und die Bosporus-Brücke, kulturelle und religiöse, wie Brückenheilige, aber auch alte und ungewöhnliche Bauwerke – Aquädukte und bewegliche Brücken – trugen zur bunten Vielfalt bei.

Zusätzlich war ein 3,6 Meter langer Nachbau der Ochsenfurt Mainbrücke zu bewundern, welchen der Schüler Bastian Pöschl in das Zentrum seiner Arbeit stellte. Auch konstruierte Nudelbrücken sollten zeigen, dass ein W-Seminar (wissenschaftspropädeutisches Seminar) nicht immer abstrakt, geschweige denn wissenschaftlich sein muss. Die Belastbarkeit der Bauwerke wurde schließlich in einem Kurzfilm demonstriert.

Die entsprechende Atmosphäre wurde durch musikalische Untermalung mit Liedern wie „Bridge over troubled water“, „Über sieben Brücken musst du gehen“ oder Händels Wassermusik geschaffen, sodass die zwei Stunden – dies ist wohl auch der Verköstigung zu verdanken – wie im Fluge vergingen.

Ich kann wohl im Namen aller Seminarteilnehmer sprechen, wenn ich sage, dass wir nicht nur die abschließende Präsentation, sondern auch alles, was ihr vorausging, sehr genossen haben und dass Herr Clobes uns stets fröhlich und hilfsbereit auf unserem Wege begleitete.

Alexander Draheim (Q12)

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