Zu Gast in der Grundschule

Da standen sie nun, die Fünftklässler, vor ihrer früheren Grundschule in Eibelstadt und fühlten sich doch gleich wieder ein Jahr zurückversetzt, als sie selbst noch als Grundschüler diese Schule besuchten. Leoni, Justus, Malte, Martin und Tobias waren durch die Kooperation vom Gymnasium Marktbreit mit der Grundschule Eibelstadt eingeladen worden, um von ihren Erfahrung des ersten Jahres an der weiterführenden Schule in ihrer früheren Grundschule zu berichten.

Freundlich begrüßt wurden sie gleich vom Hausmeister, der sie noch alle zu kennen schien. Vor allem der neue Bildschirm im Eingangsbereich, an dem man die aktuellen Temperaturen in Eibelstadt ablesen konnte, fiel allen sofort auf. „Den gab’s letztes Jahr noch nicht …“ Gespannt hatten die Viertklässler auf die Fünf gewartet. Man begrüßte sich mit einem englischen Lied und las gemeinsam einen Comic, wie wohl der erste Schultag an der neuen Schule aussehen werde. Bereits ganz konkrete Vorstellung hatten die Fünftklässler: „Ich muss dann mit dem Bus fahren … Mal schauen, welche neuen Freunde ich finde … Es wird alles ein bisschen schwerer … Man muss mehr lernen …“ In kleinen Gesprächsgruppen konnten sich die Kinder anschließend über Themen austauschen wie: Wie wird wohl mein Tagesablauf aussehen? – Wie werde ich neue Freunde finden? – Was wird in meiner neuen Schule wohl anders sein? – Wie wird ein Nachmittag an der Schule aussehen? Auf diese Themen hatten sich die Fünftklässler vorbereitet und konnten den Grundschülern nun aus erster Hand von ihren Erfahrungen berichten. Einen wichtigen Tipp hatten Tobias und Martin für die Kinder: „Wenn du einen neuen Freund finden willst, bleib einfach so, wie du bist und ganz locker.“ Ausführlich schilderte Justus, wie denn nun sein Stundenplan aussehe, dass es HSU jetzt nicht mehr gebe und dafür Geografie und Natur und Technik heiße. Man könne auch verschiedene Wahlkurse am Nachmittag belegen wie z.B. Zirkus Gymnelli. Auf mehr Trubel in der Pause müsse man sich auf jeden Fall einstellen, meinte Leoni. „Es gibt auch mehr Lehrer, weil man ja in jedem Fach einen anderen hat.“ Malte wusste schließlich noch zu berichten, dass man am Nachmittag in der offenen Ganztagsschule essen, spielen und Hausaufgaben machen kann.

Nach all den Ausführungen konnte sich anschließend noch jedes Kind Gedanken über das nächste Schuljahr in Form einer kleinen Bastelarbeit machen. „Wenn ich an die neue Schule denke, dann … – bin ich froh; bin ich schon ganz aufgeregt; freue ich mich …“, stand auf farbigen Blättern zu lesen. Aus diesen Ideen entstand ein Blume mit vielen bunten Blütenblättern, so bunt und unterschiedlich, wie all die Erfahrungen wohl sein werden, die die Viertklässler dann machen mehr werden.

Eine Frage hatte dann doch noch ein Grundschüler: „Hab ich dann noch genügend Freizeit?“ Und schmunzelnd fanden die Gymnasiasten sofort eine Antwort: „Kommt ganz darauf an, wie ernst du die Sache nimmst …“

Eva Grill