Interessante Neuigkeiten für Grundschüler und Gymnasiasten

Auch Alica, Bianca, Lasse, Michael und Michel wurden von ihrer ehemaligen Grundschule in Eibelstadt eingeladen, um von ihren Erfahrungen aus dem ersten Jahr am Gymnasium zu berichten.

Schon bei der Hinfahrt schwelgten die 5.Klässler in Erinnerungen. „Wir hatten drei Pausenhöfe: den Spieli, den Renni und den Ruhi.“ Und wie der Name schon sagt, kann man dort entweder spielen, rennen oder sich ausruhen. Beim ersten Blick auf die Grundschule fiel den Gymnasiasten auf, dass gerade wohl die Verleihung der Urkunden für die Bundesjugendspiele stattgefunden hatte, denn sämtliche Kinder der Grundschule verließen gerade den Sportplatz. Ein freudiges Wiedersehen gab es schon vor dem Schulgebäude mit dem Hausmeister, der sich an all die Gesichter noch gut erinnern konnte. Und Biancas Mama hatte kurz zuvor das Obst und Gemüse für das Schulfruchtprogramm angeliefert. „Achja, so war das in der Grundschule …“

Frau Zinner-Knell begrüßte uns nun in ihrer 4.Klasse. Wir stellten uns kurz vor und baten die Kinder zu erzählen, was sich wohl für sie im nächsten Schuljahr ändern wird. Einige hatten schon ganz konkrete Vorstellungen: „Ich muss erst zur Bahn laufen und dann noch Straßenbahn fahren.“ – „Wahrscheinlich haben wir mehr Lehrer.“ – „Ich bin auch nachmittags in der Schule.“ Die Gymnasium-Kinder hatten sich auf ähnliche Themen vorbereitet und wussten anschließend zu berichten, wie nun ihr Tagesablauf aussieht, wie lange sie unterwegs sind, wie das Essen in der OGS schmeckt, wie manche Fächer nun heißen usw. Danach hatten die Grundschüler die Möglichkeit, bei den „Experten“ konkret nachzufragen. Manche wollten wissen, wie viele Lehrer denn in Marktbreit wären und wie viele sie davon selbst hätten. Ein anderes Mädchen fragte, ob sie schon ins Schullandheim gefahren wären. Da konnten die 5.Klässler natürlich von ihren Erfahrungen aus Altenmünster berichten. „Wie lange dauert denn bei euch eine Unterrichtsstunde?“ „Was macht ihr in Biologie?“ „Was ist der Unterschied zwischen einer Ex und einer Schulaufgabe?“ „Gibt es viele Männer als Lehrer?“ „Wie lange braucht ihr für die Hausaufgaben?“ „Woher wissen eure Lehrer, was ihr schon aufhabt?“ Auch die Kinder aus der Klasse 4b von Frau Seidel, die wir im Anschluss an diese Stunde besuchten, hatten sich gut vorbereitet und stellten durchdachte Fragen, sodass wir gar keine Zeit mehr hatten noch gemeinsam etwas zu spielen.

Auf der Rückfahrt erfuhr ich dann, dass das Spielen trotzdem nicht zu kurz kam, sondern dass die Kinder mit ihren jüngeren Freunden „geratscht“ und sich beim Fußball ausgetobt hatten. „Ja, ja, Fußball in der Grundschule …“ Ach übrigens: Den „Ruhi“ gibt's nicht mehr, wie wir erfahren haben. Aber der war auch in der Pause nicht unbedingt mehr nötig (nach den Schweißtropfen zu urteilen).

Eva Maria Grill