Das Gymnasium Marktbreit feiert den Elysée-Vertrag

Deutschland und Frankreich sind Nachbarn und arbeiten in vielfältigen Bereichen sehr eng zusammen. So gibt es fast 2.500 Städte- und 4.500 Schulpartnerschaften. Dies setzt sich in den Bereichen des Transports, der Medien und der Wirtschaft fort. Deutschland und Frankreich handeln gemeinsam bei der Gestaltung von sportlichen Ereignissen oder der Einrichtung von Naturparks und Kulturprogrammen.

Basis dieser Zusammenarbeit ist der deutsch-französische Freundschaftsvertrag, auch Elysée-Vertrag genannt, der am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle unterzeichnet wurde. Dieser Vertrag hat die Aussöhnung zwischen beiden Nationen besiegelt und ist somit als Grundstein für den dauerhaften Frieden in Europa zu betrachten.

Anlässlich des Jahrestages der Unterzeichnung des Vertrages besuchte die Klasse 10c mit ihrer Französischlehrerin OStR Annette Oechsner die 5. Klassen, um die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Marktbreit über die Bedeutung dieses Tages zu informieren.

Auf altersgerechte Weise erläuterten die 10.-Klässler, was sie zuvor selbst über den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag in Erfahrung gebracht hatten. So gaben sie den 5.-Klässlern Informationen über Konrad Adenauer, Charles de Gaulle, Inhalte des Vertrages und über dessen Bedeutung für die heutige Situation der beiden Nachbarländer. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen mit einer kleinen französischen Köstlichkeit, Biskuits, die auf Französisch „madeleines“ heißen, für ihre Aufmerksamkeit belohnt.

Annette Oechsner