Codes und Clowns

Der Informatikkurs der elften und zwölften Jahrgangsstufe besuchte in Nürnberg eine Ausstellung über Claude Elwood Shannon, den Begründer der Informationstheorie.

Der amerikanische Mathematiker und Ingenieur schuf mit seinen Arbeiten die Voraussetzungen für das digitale Zeitalter. DVD-Spieler, MP3-Spieler, Mobiltelefonie und das Internet basieren zu einem nicht geringen Teil auf seinen Überlegungen und Entdeckungen. Zugleich war er aber auch ein begeisterter und äußerst kreativer Bastler und Tüftler. Viele kuriose Apparate wie beispielsweise Jonglier-Maschinen und Zauberwürfel-Roboter entstanden im Lauf der Jahre in seinen Werkstätten.

Die Schülerinnen und Schüler des gemeinsamen Informatikkurses der elften und zwölften Jahrgangsstufe nahmen sich einen Nachmittag lang Zeit, um sich im Nürnberger Museum für Kommunikation durch eine Ausstellung zu Ehren von Claude Shannon führen zu lassen. Sie bestaunten jonglierende Clowns, durch Labyrinthe irrende Blechmäuse, Schach spielende Automaten und eine Vielzahl weiterer faszinierender und teilweise ein wenig verrückter Erfindungen. Sie ließen sich den Unterschied zwischen analoger und digitaler Kommunikation vorführen und erfuhren dabei mehr über die Theorie hinter der digitalen Welt.

Ein weiterer Höhepunkt des fast etwas zu kurz geratenen Nachmittags war ein Tisch voller Zauberwürfel aller Art, an dem einige Schülerinnen und Schüler ihr erstaunliches Geschick mit diesem überhaupt nicht trivialen Spielzeug vorführten.

Rainer Gall
Fotos: Johannes Juks

Weitere Bilder