Cambridge-Fahrt 2011

England – Not just fish and chips

Am 24.07.2011, eine Woche vor offiziellem Schulschluss, trafen sich 90 Schüler der zehnten Klassen am Lehrerparkplatz des Gymnasiums Marktbreit, um von dort aus die langersehnte Reise nach Cambridge, England anzutreten. Nach 15stündiger Busfahrt und der kurzen Überfahrt auf der Fähre, die uns von Calais nach Dover brachte, kamen wir endlich in unserer Jugendherberge an. Von der Fahrt völlig erschöpft wollten sich die meisten von uns nur noch ins Bett fallen lassen, doch unsere stets motivierten Lehrer , Frau Volk, Frau Ebert und Herr Engelhardt, machten uns hierbei einen Strich durch die Rechnung. Kaum die Koffer ausgepackt, ging es schon los um das wunderschöne Cambridge zu erkunden. Nach dem ersten Spaziergang durch Cambridge, der unsere Neugierde geweckt hatte, freuten wir uns abends umso mehr auf die kommende Woche.

Am folgenden Tag machten wir uns mit einer Sightseeingtour in einem der für England so bekannten Doppeldeckerbusse mit der Stadt weiter vertraut. Weiter auf dem Tagesplan stand eine Bootsfahrt der etwas anderen Art, das „Punting“. Hierbei musste jeweils einer der Schüler das Boot mit einem langen Stab voran bewegen, vergleichbar mit der Arbeit eines venezianischen Gondoliers. Abends konnte man entweder mit Herrn Engelhardt ins Kino gehen oder den Abend frei gestalten. Der Harry Potter Film, der natürlich auf Englisch lief, wurde von den meisten gut aufgenommen, da der Großteil der Dialoge sehr verständlich war.

Am nächsten Morgen stand für viele die begehrte Reise nach London an, die andere Hälfte der Gruppe musste sich mit einer Stadtrallye zufrieden geben, die aber für erstaunlich viel Spaß sorgte. Am Nachmittag fanden dann drei Unterrichtsstunden statt, in denen uns die Lehrer mit den Aufgabenformen und Anforderungen der Cambridge Prüfungen vertraut machten.

Nach einem anstrengenden Tag wollten wir nur noch ins Bett, doch lange schlafen konnten wir nicht, da viele von uns am allmorgendlichen Joggen mit Frau Volk oder dem „Power-Walking“ mit Frau Ebert teilnahmen. Mit unserem Lunchpaket bewaffnet ging es nach dem Frühstück ab ans Meer, Clacton-on-Sea war unser Ziel. Die ganz Mutigen unter uns trauten sich ins eisige Wasser, die Anderen jedoch spielten am Strand „Football“, eine Sportart für die sich Herr Engelhardt im Laufe der Reise auch noch begeistern sollte, oder gingen an der Promenade spazieren.

Der fünfte Tag unserer Reise war für unsere Gruppe der Tag der Londonfahrt. Zuerst wurden der Tower of London und die Tower Bridge besichtigt. Anschließend ging es für uns ins „National History Museum“, einem Museum, in welchem man z.B. einen T-Rex und einen Blauwal in Originalgröße bestaunen konnte. Danach durften wir uns frei in London bewegen. Die einen nutzten die Zeit um in der Oxford Street shoppen zu gehen, andere wiederum sahen sich die berühmten Sehenswürdigkeiten wie London Eye oder Big Ben an. Zur Abrundung des Tages gab es abends Fisch und Chips, die unser Englanderlebnis vollkommen machten.

Am Sonntag hatten wir die Möglichkeit entweder ein zweites Mal nach London oder nach einmal Clacton zu fahren. Am Montag dann war alles schon auf unsere Abreise ausgerichtet. Wir hatten einen freien Tag um uns Cambridge ein letztes Mal anzusehen, die letzten Einkäufe zu erledigen und unsere Koffer zu packen. Dann ging es am Abend, früher als geplant, wieder auf nach Deutschland. Aber nicht ohne unseren Busfahrern als Dankeschön für ihre Spitzenleistung ein selbstgedichtetes Lied vorzusingen. Singen ist dabei nicht das richtige Wort, aber wir wollen es mal so nennen. Wo wir gerade beim Danke sagen sind, möchten wir natürlich sowohl den Lehrern Frau Ebert, Frau Volk und Herrn Engelhardt, mit denen die Reise wirklich sehr viel Spaß gemacht hat, als auch den Betreuern Maiken Tappe, Katharina Hiller und Daniel Augustin, die ihren Job äußerst gewissenhaft erledigt haben, danken. Über die Heimreise gibt es nicht viele Worte zu verlieren: Sie ging auch irgendwann vorbei. Zuhause angekommen nahmen wir sowohl unsere Familien als auch unsere Zeugnisse freudig in Empfang. Die Cambridgefahrt war ein toller Ausflug, an den wir uns sicher immer wieder gerne zurückerinnern werden.

Chrissy Jurcic und Pascal Hader (Q11)

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