Marktbreiter Gymnasiasten als erfolgreiche Jungunternehmer

Niklas Moser, Florian Bauer und Philipp Kessler (alle Q 11) haben es als einziges Team aus Mainfranken in die zweite Runde des Planspiels „Play the Market“ geschafft. Dieses betriebswirtschaftliche Unternehmensplanspiel hat das Ziel, Schüler als Nachwuchsmanager eines virtuellen Unternehmens agieren zu lassen. Jedes Team muss dabei durch Entscheidungen über Produktion, Marketing, Personal, Material, Umweltschutz und Finanzen sein Unternehmen an die Marktspitze führen.

Mit ihrem Unternehmen „Stich“ konnten sich die Marktbreiter Jungmanager in einer sechswöchigen Internetrunde gegenüber der Konkurrenz durchsetzen und mit ihrem Snowboard „Mountainslider“ den 1. Platz auf ihrem Markt erreichen und somit den Einzug in die Zwischenrunde meistern.

In der Zwischenrunde wechselte das Produkt. Jetzt ging es um Solarzellen. Aber bevor sich die 40 Teams, die von insgesamt 480 Teams weitergekommen sind, für drei Tage im AOK Bildungszentrum in Hersbruck zur Zwischenrunde getroffen haben, mussten die Schüler zunächst selbstständig eine Pressekonferenz über ihr Unternehmen organisieren.

Ganz professionell wurde dann von den drei Jungs ein passendes Logo für ihr Unternehmen „Stich“ entworfen (mit entsprechenden Kugelschreibern), eine Pressemappe gestaltet und äußerst souverän eine anschauliche Präsentation abgehalten, die über das Planspiel allgemein und über den Werdegang ihres Unternehmens informierte. Bilder von der Pressekonferenz, auf der auch der Marktbreiter Bürgermeister Erich Hegwein sowie Hr. Kelber von der AOK, die u.a. das Planspiel „Play the Market“ fördert, teilnahmen, finden Sie unten.

Der große Aufwand hierfür wurde bei der Zwischenrunde in Hersbruck belohnt, indem das Team „Stich“ für die beste Pressekonferenz und für die beste Unternehmenspräsentation geehrt wurde. Bei der Präsentation stellten dabei die Teams vor einer Jury und den anderen Teams ihre Unternehmensstrategie sowie ein Werbeplakat vor, das im Vorfeld speziell für das eigene Unternehmen entwickelt und gestaltet werden musste. In sechs weiteren Spielperioden erwartete die Teilnehmer ein neues Produkt mit einem schwierigeren Ausgangsszenario und zusätzlichen Entscheidungsoptionen. Gemeinsam im Team musste auf die neuen Marktgegebenheiten reagiert und Entscheidungen getroffen werden. Schon eine kleine Fehlentscheidung konnte dabei ausschlaggebend sein.

Am Ende der Zwischenrunde erreichte das Team „Stich“ einen respektablen sechsten Platz auf ihrem Markt (insgesamt gab es drei Märkte) und verpasste damit leider den Einzug ins Finale, in das nur 9 von den 40 Teams weiterkamen. Trotzdem hat es den drei Schülern viel Spaß gemacht, am Planspiel teilzunehmen. Zudem konnten sie nach eigenen Aussagen auch viel dabei lernen.

Insgesamt haben vom Gymnasium Marktbreit neun Teams am Planspiel „Play the Market“ in diesem Jahr teilgenommen. Nach dem Erfolg durch das Team „Stich“ hofft die Fachschaft Wirtschaft und Recht, dass im nächsten Schuljahr vielleicht noch mehr Teams teilnehmen und erfolgreich sind.

Gerlinde Eidel

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