Die Kinder von Paris

Im Rahmen ihres Unterrichtes zur Geschichte des Nationalsozialismus besuchte ein großer Teil der Klasse 9a mit ihrem Geschichtslehrer das Cinemaxx-Kino in Würzburg. Der Film, der schon vorher weithin empfohlen worden war, hatte den Titel Die Kinder von Paris.

Es handelte sich dabei um die Geschichte des Zusammentreibens und des Abtransports von Juden aus dem besetzten Frankreich. Auf Befehl der deutschen Besatzungsmacht kooperieren französische Behörden in diesem Unternehmen und sammeln 13 000 Juden, unter ihnen 4 000 Kinder, zunächst in einem Radrenn-Stadion, um sie nach einigen Tagen in ein Lager auf dem Lande zu verbringen. Von dort aus werden sie schließlich nach Auschwitz weiter transportiert.

Dem Film gelingt es sehr gut, die Situation der Beteiligten, der Opfer wie der Täter, dem Betrachter sehr nahe zu bringen. Daher ist er sicher ein wertvoller Beitrag in dem Bemühen, den Schülerinnen und Schülern das kaum Begreifbare des Holocaust und seiner Begleitumstände verständlich zu machen.

Manfred Engelhardt