Deutsch-Französischer Tag am Gymnasium Marktbreit

Am 22. Januar feiern Deutschland und Frankreich den „Deutsch-Französischen Tag“. Damit wird an den 22. Januar 1963 erinnert, an dem General Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer den „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über die deutsch-französische Zusammenarbeit“ unterzeichneten.

Die Klasse 7ac F, die den deutsch-französischen Tag 2011 maßgeblich mitgestaltete

Dieser Vertrag hat die Aussöhnung zwischen beiden Völkern besiegelt und somit den Grundstein für den dauerhaften Frieden in Europa gelegt. Die wichtigsten Leitlinien sind die Vereinbarung von regelmäßigen Treffen auf allen Ebenen von zum Beispiel Staats- und Regierungschefs, Ministern und hohen Beamten. Eines der Hauptziele des Elysée-Vertrages ist der Austausch zwischen Jugendlichen beider Länder. Das Motto für den Deutsch-Französischen Tag 2011 lautet: „Französisch, dein Weg zum Erfolg“.

Am Gymnasium Marktbreit nahmen verschiedene Klassen mit ihren Lehrkräften den Tag zum Anlass, über dieses historisch bedeutsame Datum näher zu informieren.

Während einer Unterrichtsstunde besuchten Französischschülerinnen und -schüler der Klassen 6, 7 und 10 solche Mitschülerinnen und Mitschüler, die schulisch noch wenig Kontakt mit dem Nachbarland hatten. Mit Kurzinformationen zum Elysée-Vertrag, einem Quiz und einem „Crash-Kurs Französisch“ gaben sie den anderen Jugendlichen die Möglichkeit, etwas mehr über Frankreich zu erfahren und das Land auf der anderen Rheinseite unter einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Mit einer Lautsprecherdurchsage, bei der auch die Marseillaise, die französische Nationalhymne, angespielt wurde, erhielten alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Markbreit Informationen über den Hintergrund des „Deutsch-Französischen Tages“.

Annette Oechsner