Spende für das Netzwerk Hoffnung

Der Elternbeirat des Gymnasium Marktbreit gibt sich immer wieder viel Mühe und lässt sich jedes Jahr etwas Neues einfallen, um die Gäste des Schulfestes zu bewirten. Das dabei eingenommene Geld kommt der Schule und somit den Schülern zu gute, weil damit besondere Anschaffungen getätigt werden können, die im normalen Schulbudget nicht vorgesehen sind.

Schon seit vielen Jahren wird jedoch auch ein Teil des Erlöses des Schulfestes für eine wohltätige Organisation gespendet. Auch die Schülerinnen und Schüler finden, dass das eine gute Sache ist, weshalb sich viele Klassen mit Aktionen beteiligen, um so Geld zu sammeln. Dieses Jahr fiel der Betrag besonders hoch aus. Die Schüler erzielten 906 Euro mit ihren Aktionen, und der Elternbeirat hat sich entschlossen, diesen Betrag zu verdoppeln, so dass Dr. Erdwine Klinker vom Netzwerk Hoffnung insgesamt 1.812 Euro vom Gymnasium Marktbreit entgegennehmen konnte.

Die Schülerinnen und Schüler hatten ansprechende Ideen, um Geld einzunehmen. So fotografierte die 5a Besucher in mittelalterlichen Kostümen, während die 5c mittelalterliche Waffen und Schmuck produzierte. Diese Aktion brachte besonders viel Geld, denn die Kinder wurden von Zimmermeister Herrmann Lang aus Ochsenfurt unterstützt. Er fertigte in Handarbeit 50 Holz-Schwerter, die beim Schulfest reißenden Absatz fanden.

„Robin Hood’s favourit drinks“ gab es am Stand der 6c, während die 7b Selbstgemachtes auf ihrem Mittelaltermarkt verkaufte. Die 8a mixte und verkaufte Cocktails, wobei die verwendeten Säfte von den Eltern gesponsert waren, und die 8d vermarktete ihr selbst erstelltes Kochbuch „Leckere Rezepte aus dem Mittelalter“, während die 11c zum beliebten Dosenwerfen einlud. Auch Frau Sönmez, Mutter zweier Schülerinnen beteiligte sich an den Aktionen. Sie bot Hennamalerei an, und bemalte Hände und Knöchel mit kunstvollen Ornamenten, wobei sie die Farben spendete.

Dr. Erdwine Klinker vom Netzwerk Hoffnung in Würzburg freute sich über die großzügige Spende. Für viele Patienten mit Leukämie und Leukämie-ähnlichen Erkrankungen besteht die einzige Chance auf Heilung in einer so genannten Stammzell- oder Knochenmarktransplantation. Häufig ist es jedoch sehr schwer einen passenden Spender zu finden, weshalb es wichtig ist, dass sich möglichst viele Menschen als potentielle Stammzellspender registrieren lassen.

Foto: Die Schulleitung, die Mitglieder des Elternbeirates und die Klassensprecher der beteiligten Klassen freuten sich, einen so großen Betrag an Dr. Erdwine Klinker vom Netzwerk Hoffnung in Würzburg übergeben zu können.

Uschi Merten (Main-Post)