Den Sensoren auf der Spur

Einen Schultag lang besuchte die Klasse 10b des Gymnasiums Marktbreit zusammen mit ihrer Physiklehrerin Frau Graf das Schülerlabor des Lehrstuhls für Physik und ihre Didaktik an der Universität Würzburg.

Auf dem Programm standen Sensoren in unterschiedlichster Form, ihre Funktionsweise und ihre Einsatzmöglichkeiten.

In Theorie und Experimenten wurden in Kleingruppen passive Infrarotsensoren, induktive Sensoren und der beispielsweise in Fahrzeugen verwendete Regensensor untersucht.

Unter Verwendung von Infrarotthermometern wurden Emissionsgrade verschiedener Materialien betrachtet und der sinnvolle Einsatz einer Rettungsdecke bei Unfällen erarbeitet genauso wie der mögliche Einsatz derselben, um Bewegungsmelder zu überlisten.

Anwendungsbeispiele für induktive Sensoren lernten die Schülerinnen und Schüler in Form der Induktionsschleifen in Fahrbahndecken, z. B. zur Ampelsteuerung, kennen. Das Prinzip des Fahrradtachos und das des Tonabnehmers bei E-Gitarren wurde experimentell hergeleitet.

Im dritten Teilbereich „bauten“ die Kleingruppen nach einer kurzen Einführung in das Gesetz von Snellius selbst unter Verwendung eines Lichtsensors einen funktionstüchtigen Regensensor und testeten diesen anschließend mit einer Regensimulation und einem entsprechend angepassten Messprogramm.

Bei der Kurzabstimmung in der Abschlussbesprechung mit Herrn Joa-Giegerich, dem Leiter des „Sensoren-Schülerlabors“, zeigten dann die reihenweise hochgereckten Daumen der Schülerinnen und Schüler auch die durchweg sehr positive Resonanz und viele äußerten sich dahingehend, dass ein Besuch im Schülerlabor auf jeden Fall ein großer Gewinn sei und es viel Spaß mache, die „Uni mal von innen zu sehen“.

Alexandra Graf

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