Nanopartikel in Imprägniermitteln

Am 25. und 26. Februar fand der diesjährige Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren an der Fachhochschule in Schweinfurt statt. Der letztjährige Teilnehmerrekord wurde dieses Jahr erneut überboten: 119 Schülerinnen und Schüler aus Unterfranken präsentierten ihre Arbeiten in den Fachbereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-/Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Die Biologie und die Physik führten die Sparten mit ihren sehr großen Teilnehmerzahlen an.

Mit dieser großen Zahl an Jungforschern ist der Regierungsbezirk Unterfranken in Bayern ganz oben mit dabei, ja er stellt sogar mehr Teilnehmer als manches komplette Bundesland. Entsprechend groß ist natürlich die Konkurrenz in unserem Bezirk.

Sebastian Schmitt und Malik Bugday aus der Klasse 6a des Gymnasiums Marktbreit nahmen dieses Jahr zum ersten Mal an diesem europaweit größten Jungforscherwettbewerb teil.

In ihrer Arbeit untersuchten sie mit Unterstützung ihrer Betreuungslehrerin Frau Graf den Einsatz von Nanopartikeln in handelsüblichen Imprägniersprays. In zahlreichen Versuchsreihen überprüften sie, inwieweit durch verschiedene Sprays das „Wasserabweisungsverhalten“ der damit behandelten Stoffe (Jeansstoff, feine Baumwolle, Polyamid und Leder) verbessert werden konnte und stellten nach Auswertungen ihrer Messergebnisse am Ende sogar Unterschiede zwischen den verwendeten Sprays fest.

Obwohl die beiden Schüler nicht auf einen der drei ersten Plätze kamen, erhielten sie für ihre Arbeit zusätzlich zu der an alle Teilnehmer vergebenen Urkunde noch eine Buchpreis-Auszeichnung, was die beiden Neueinsteiger mit großem Stolz erfüllte.

Nach zwei Tagen, die mit Standaufbau, Präsentation, Laborbesichtigungen, Vorträgen an der FH und aufregender dreifacher Befragung durch die Fachjury völlig ausgefüllt waren, zeigten sich die beiden zwar etwas erschöpft, resümierten aber mit großer Begeisterung, dass die Veranstaltung „einfach genial“ gewesen sei und sie „im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mitmachen möchten“.

Alexandra Graf