Certamen felicium am Gymnasium Marktbreit

Der Lateinwettbewerb der 8. Jahrgangsstufe, bei dem die Schülerinnen und Schüler nach Abschluss des dreijährigen Grammatikunterrichts ihre sprachlichen Grundkenntnisse unter Beweis stellen können, fand bereits zum achten Male statt.

Die Teilnehmer mit ihren Lateinlehrerinnen und -lehrern und Schulleiter OStD Anton Gernert. In der Mitte mit Urkunden die Siegerinnen von links: Anna-Maria Schwarz, Annika Spörer und Aline Ott.

„Die Stadt von den Ratten befreien!“ hieß in diesem Jahr das Thema des für die Teilnehmer ungewohnt langen lateinischen Textes. Die Geschichte des Rattenfängers von Hameln, der mit seiner Flöte die kleinen Nager so sehr bezauberte, dass sie ihm allesamt in die Weser folgten und ertranken, der jedoch vergeblich von den Hamelner Bürgern den versprochenen Lohn forderte, war den Schülerinnen und Schülern bekannt. In mehr als 30 Sprachen war diese bekannte deutsche Sage bereits übersetzt worden. Nun lag eine lateinische Fassung vor, die möglichst treffend in die deutsche Sprache übersetzt werden sollte. Dabei galt es, einige grammatikalische und wortkundliche Hürden zu überwinden.

Am besten gelang dies der Schülerin Anna-Maria Schwarz (Klasse 8c), gefolgt von ihrer Mitschülerin Annika Spörer. Die drittbeste Arbeit schrieb Aline Ott (ebenfalls 8c). Die Siegerinnen erhielten aus den Händen des Schulleiters, Herrn OStD Anton Gernert, als Anerkennung ihrer Leistungen Ehrenurkunden und Buchpreise, die der Förderverein des Gymnasiums Marktbreit gestiftet hatte.

Josef Nusko

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