Was macht eigentlich ein …?
Erste Berufsbörse am Gymnasium Marktbreit

Sich für einen Beruf zu entscheiden, fällt vielen jungen Leuten schwer. Groß ist die Auswahl, groß ist aber auch die Verunsicherung und groß ist das Bedürfnis, wirklich brauchbare Informationen zu bekommen.

Was genau macht denn ein Unternehmensberater oder ein Chemie-Ingenieur, eine Hotelmanagerin oder eine Informatikerin? Steht man als Agrar-Ingenieur überhaupt noch auf dem Acker?

Natürlich: Viele ahnen zwar, dass der Alltag z. B. eines Rechtsanwalts oder Arztes wohl kaum so aufregend ist, wie er im Fernsehen dargestellt wird, aber ist der Beruf deshalb langweilig? Die Broschüren im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit sind ausführlich, aber doch nur graue Theorie.

Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe hatten am 16. Januar die Möglichkeit, sich über zehn Berufsbilder aus erster Hand zu informieren. Ähnlich wie bei der Studienbörse im letzten Dezember war es gelungen, aus dem Kreis der Eltern viele Praktiker zu gewinnen, die bereit waren, über ihren Werdegang und ihren Berufsalltag zu berichten. In zwanzigminütigen Vorträgen stellten die Referenten sich vor, danach war jeweils noch Zeit für Fragen. Die aufmerksamen Schülerinnen und Schüler profitierten von den oft kurzweiligen Vorträgen – und erhielten viele wertvolle Hinweise und Tipps.

Beruhigend war für viele Interessenten,

Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele der Teilnehmer nun konkreter über bestimmte Berufswege nachdenken.

Allen Referenten des Tages an dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank.

Gabriele Wollmann