Von den ersten Menschen bis zum Ende der Antike

Reise durch die Zeit im Rahmen der Geschichtsolympiade am Gymnasium Marktbreit

Das Leben in der Steinzeit war der Ausgangspunkt für eine Reise durch die Zeit, welche alle Siebtklässler des Gymnasiums Marktbreit im Rahmen der alljährlich veranstalteten Geschichtsolympiade antraten.

Die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Geschichtsolympiade mit ihren Preisen und Urkunden; hinten links: Herr Walter Härtlein vom Verein der Freunde des Gymnasiums Marktbreit

Sie endete beim Übergang von der Antike zum Mittelalter und mündete in der Frage, warum man dem Ostgoten Theoderich den Beinamen „der Große“ gab. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich gut vorbereitet dem von OStRin Gabriele Wollmann zusammengestellten Wissenstest, der das in der 6. Klasse erworbene Grundwissen im Fach Geschichte zum Gegenstand hatte. Es wurden aber nicht nur Namen, Jahreszahlen und Begriffe abgefragt, sondern es war auch eine historische Quelle zu bearbeiten. In diesem Jahr beschäftigte sich dieser Aufgabenteil mit einem Text über das Ende der Antike, als die germanischen Stämme die Vorherrschaft Roms gebrochen hatten und selbst Reiche gründeten. Die Glaubwürdigkeit des Textes, der den Ostgoten Theoderich in jeder Hinsicht lobt, musste kritisch beleuchtet werden, was für einen Schüler oder eine Schülerin der 7. Klasse eine anspruchsvolle Aufgabenstellung war. Viele meisterten dies aber mit Bravour. Für die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es am 28.11.2008 sowohl eine Urkunde als auch ein Buchgeschenk. Passend zum Wettbewerb waren es Romane und Sachbücher zum Thema Geschichte, welche auch in diesem Jahr vom Verein der Freunde des Gymnasiums Marktbreit gestiftet wurden. Die Preisverleihung im Beisein des stellvertretenden Schulleiters StD Armin Forster und der beteiligten Geschichtslehrer StD Dr. Josef Endres und StR Frank Udhardt übernahm der Vorsitzende des Vereins der Freunde des Gymnasiums, Herr Walter Härtlein. Gleich drei Schülerinnen und Schüler teilten sich den ersten Platz: Miriam Stabenow und Paul Benitzky (beide 7a) sowie Annika Spörer (7b). Dahinter platzierte sich Veronika Demuth, dicht gefolgt von Simon Bernath (beide 7b). Exakt dieselbe Punktzahl erzielten Sarah Schmidt (7c), Pauline Franz, Muriel Ramsteiner sowie Noah WEißenberger (alle 7b), die gemeinsam den 4. Platz belegten. Auch Raffael Fasel (7b) und Kathrin Hellmuth (7c) freuten sich über ihren 5. Platz.

Gabriele Wollmann