Lateinwettbewerb am Gymnasium Marktbreit

„Als die Römer frech geworden …“

„Als die Römer frech geworden …“, so lautet das Motto der Ausstellung des Jahres 2009 im Malerwinkelhaus in Marktbreit.

„Als die Römer frech geworden …“, so lautete auch die Überschrift des Übersetzungstextes im Rahmen des Lateinwettbewerbes „Certamen felicium“ für die 8. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Marktbreit.

Die Sieger des Certamen felicium 2009 (von links): Markus Wolf, Pascal Hader und Lukas Schaub, umgeben von ihren Lateinlehrern und dem StD Forster.

Die berühmte Varusschlacht im Teutoburger Wald vor genau 2000 Jahren stand einmal mehr im Mittelpunkt, zumal sie auch für Marktbreit ein bedeutendes Ereignis war; denn nach der verheerenden Niederlage zogen sich die Römer auf Befehl von Kaiser Augustus aus den rechtsrheinischen Gebieten zurück und gaben in diesem Zuge auch das Römerlager auf dem Marktbreiter Kapellenberg auf.

Spuren dieses Lagers waren 1985 entdeckt worden. Die Ausgrabungen in den Folgejahren erbrachten gesicherte Erkenntnisse darüber, dass in der Augusteischen Epoche zwei römische Legionen in Marktbreit stationiert waren.

Die 43 Teilnehmer des Certamen felicium 2009 durften sich bei der Übersetzung des Prüfungstextes mit der römischen Vergangenheit ihrer Schulstadt Marktbreit auseinander setzen. Zum erfolgreichen Textverständnis mussten sie unter Beweis stellen, dass sie die in den ersten drei Lateinjahren gelernten Grundlagen in Grammatik und Wortschatz beherrschen, eine in Anbetracht des langen und anspruchsvollen Textes hohe Anforderung.

Am besten gelang dies dem Schüler Lukas Schaub aus der Klasse 8d, vor seinem Klassenkameraden Pascal Hader. Den dritten Platz belegte Markus Wolf aus der Klasse 8c.

Die Sieger erhielten aus den Händen des Stellvertretenden Direktors, StD Armin Forster, als Anerkennung für ihre Leistungen Ehrenurkunden und Buchpreise.

Josef Nusko

Der zu übersetzende Text (Pdf-Datei)