Impressionen aus der Ausstellung in der ehemaligen Synagoge in Obernbreit

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Marktbreit zeigten in der ehemaligen Synagoge in Obernbreit Zeichnungen und Malereien aus dem Kunstunterricht. Die Ausstellung dauerte vom 13. bis zum 15. Juni.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung begrüßte der Vorsitzende des Träger- und Fördervereins „ehemalige Synagoge“ Friedrich Heidegger die zahlreichen Gäste. Er ging auf die Geschichte der Juden und der Synagoge in Obernbreit ein. Die Besucher und die Schüler der Ausstellung hatten die Möglichkeit die noch erhaltene Mikwe (Ritualbad), die vor kurzem freigelegt wurde, zu besichtigen.

Die Kunsterzieherin Ulrike Dietrich-Knobling gab in einer Rede eine Einführung in die Ausstellung und erklärte die Werke der Gymnasiasten. In diesem Zusammenhang ging sie auch auf die Bedeutung der ästhetischen Erziehung in der Schule ein. Auch im nächsten Schuljahr, so betonte die Kunsterzieherin, wolle man eine themenbezogene Ausstellung in diesem historischen Raum durchführen.

Die feierliche Eröffnung wurde vom Schulchor des Gymnasiums unter Leitung von Herbert Ullmann umrahmt. Josef Nusko rundete die gelungene Veranstaltung durch den Vortrag jiddischer Lieder zur Gitarre ab.

Ulrike Dietrich-Knobling

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