Aristoteles und die Sache zwischen Mann und Frau

Geschichtsolympiade am Gymnasium Marktbreit

Rund 100 Siebtklässler des Gymnasiums Marktbreit nahmen an der schon traditionellen Geschichtsolympiade teil, die auch in diesem Jahr unter der organisatorischen Leitung von StRin Gabriele Wollmann veranstaltet wurde. In Form eines Wettbewerbs können die Schülerinnen und Schüler das in der 6. Klasse im Geschichtsunterricht erworbene Wissen unter Beweis stellen. Die Olympiade soll die Bedeutung des Grundwissens im Fach Geschichte unterstreichen. Viele stellten sich erfolgreich dem Wettstreit um die Punkte. Die erste Hürde dabei war ein Test, der umfangreiches Faktenwissen von der Steinzeit bis zu den Römern abfragte. In einem zweiten Teil mussten Quellentexte bearbeitet werden, in denen es in diesem Jahr um die Stellung von Mann und Frau ging: „Es steht dem Manne zu, über die Frau und die Kinder zu herrschen.“ – Wer würde diesem Satz aus dem berühmten Werk „Politik“ von Aristoteles heute noch zustimmen? Ist das aber ein Satz, mit dem sich Siebtklässler befassen sollten? Ja, denn es gehört auch zu den Zielen des Geschichtsunterrichts, die Unterschiede im sozialen Zusammenleben in früheren Zeiten bewusst zu machen, sich mit uns heute fremdartig erscheinenden Ansichten auseinander zu setzen und sich eine Meinung über die Zustände in der Vergangenheit zu bilden. Geschichte ist mehr als eine Abfolge von Herrschern und Kriegen. Gerade sozialgeschichtliche Aspekte interessieren die Schüler, motivieren sie für das Fach Geschichte und ermöglichen es ihnen, Verbindungen zur eigenen Lebenswelt zu ziehen. Die Bedeutung des Faches betonte auch der stellvertretende Schulleiter, StD Armin Forster, in seiner kurzen Ansprache anlässlich der Ehrung der Preisträger.

Die Preisträger der Geschichtsolympiade; ganz rechts: Herr Walter Härtlein, Vorsitzender des Fördervereins, daneben StD Armin Forster; links die beteiligten Geschichtslehrer StRin Gabriele Wollmann und OStR Manfred Engelhardt; auf dem Bild fehlt StD Hans-Christoph Raab.

Aufgrund der großzügigen Förderung durch den Verein der Freunde des Gymnasiums Marktbreit konnten insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler für ihre sehr guten Leistungen ausgezeichnet werden. Vom Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Walter Härtlein, erhielten die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer Urkunden und Buchpreise. Gleich zweimal wurde ein erster Preis verliehen, und zwar an Vera-Maria Juks (7b) und Tatjana Müller (7a). Alexander Brand (7c) erhielt den zweiten Preis, gefolgt von Pascal Hader (7b) und Lukas Schaub (7b). Auf den weiteren Plätzen: 4. Platz für Valentin Gebert (7a), Franziska Hiller (7a), Franziska Eger (7b), Lisa Zauter (7b); 5. Platz für Nadine Neft (7b) und Tobias Radler (7c); 6. Platz für Selina Quentzler (7a), Julia Reger (7a), Jonas Gebhardt (7b), Carina Sämann (7b), Sabine Freitag (7c) und Christina Jurcic (7c).

Allen Gewinnern: Herzlichen Glückwunsch!

Gabriele Wollmann