Übergänge gestalten: Schulamt Kitzingen informiert über den Grundschullehrplan

Der Papstbesuch bescherte den Schülern einen zusätzlichen Ferientag, die Lehrer des Gymnasiums Marktbreit hatten einen Pädagogischen Tag. Im Jahre 2000 wurde in der Grundschule ein neuer Lehrplan eingeführt. Dies hat auch Konsequenzen für die weiterführende Schule. Das Staatliche Schulamt im Landkreis Kitzingen zeigte sich erfreut über eine Zusammenarbeit von Grundschule und Gymnasium Marktbreit und bat Herrn Frank Hörner, stellvertretenden Schulleiter der Grundschule Marktbreit, das Referat zu übernehmen. Herr Hörner stellte die Lerninhalte der Fächer Deutsch, Mathematik, Heimat- und Sachunterricht und Englisch vor. Die Gymnasiallehrer erfuhren, mit welchem Vorwissen die Schüler an die neue Schulart kommen. Man war erstaunt über den Umfang des Grundwortschatzes in Deutsch und Englisch. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass manche Lerninhalte in der 5. Jahrgangsstufe nun schneller behandelt werden können, der Lehrplan kann so leichter erfüllt werden. Breiten Raum nahmen in der Diskussion Lehrmethoden der Grundschule ein. Herr Hörner betonte, dass die Grundschullehrer sich an ihre Vorgaben halten müssen, zudem sind in der 4. Jahrgangsstufe nicht nur Schüler, die für das Gymnasium geeignet sind, sondern die Grundschule muss allen Lern- und Begabungstypen gerecht werden. Am Ende des Pädagogischen Tages zog man den Schluss, dass eine Zusammenarbeit, wie jetzt zum ersten Mal geschehen, zwischen Grundschule und Gymnasium auch weiterhin wünschenswert ist. Gemeinsame Lehrerkonferenzen oder Fortbildungen sind für diesen wichtigen Bereich des Übergangs vorgesehen.

Robert Blase