Neues aus der Fachschaft Latein

Latein-Intensivierungsstunden im Malerwinkelhaus

Wie schon im vergangenen Schuljahr erkundeten die 6. Klassen des Gymnasiums Marktbreit die römische Vergangenheit ihrer heimatlichen Schulstadt. Im Rahmen des Intensivierungsunterrichts wanderten die SchülerInnen in kleinen Gruppen zum Marktbreiter Malerwinkelhaus, wo Ihnen im Römerkabinett von Frau Dr. Klein-Pfeuffer ein anschauliches Bild vom Leben und Wirken der römischen Legionäre vermittelt wurde.

Einblicke in die Arbeit einer angehenden Archäologin

Bärbel Ruhl, ehemalige Schülerin des Gymnasiums Marktbreit und Archäologiestudentin in Würzburg, berichtete in einem Bildvortrag den SchülerInnen der Lateinklassen 8a und 8b aus ihrem Leben als „forschende“ Archäologin. Besonderes Interesse weckte sie bei ihren Zuhörern, als sie die aktuellen Grabungsarbeiten in Pompeji, an denen sie sich zur Zeit aktiv beteiligt, verbal und bildlich erläuterte; Bezüglich des Schicksals dieser antiken Stadt verfügen ja die SchülerInnen nach der Lektüre eines Auszuges des bekannten Pliniusbriefes über Vorwissen.

In anschaulicher Art erklärte Frau Ruhl auch die epochale Einordnung von Funden aus der griechischen und römischen Zeit, so dass die SchülerInnen beim nächsten Museumsbesuch mit fachkundlichem Blick die Exponate betrachten können.

Tag der offenen Tür: Homo ludens - Römische Spiele

Lateinlehrer Stefan Schurz und sein Lateinleistungskurs empfingen die zukünftigen Gymnasiasten am Tag der offenen Tür mit einem besonderem „Schmankerl“: Sie ließen die Mädchen und Buben an verschiedenen Stationen römische Spiellust nachempfinden und die Nuss als Spielgerät entdecken. Mit höchster Konzentration versuchten die Kinder mit Nüssen in Amphoren (Orca), kleine Löcher (Tropa) oder Dreiecksfelder (Delta) zu treffen, Nüsse zielsicher von einer schiefen Ebene herabzurollen, mit Nüssen Nusspyramiden umzuwerfen (Pyramidenspiel) oder sie sanft auf Nüssedreiecken landen zu lassen (Ludus Castellorum). Dass es aber noch viele andere Spiele in Rom gab, demonstrierte Fachkollegin Andrea Heilmann mit einer umfangreichen Zusammenstellung auf Stellwänden.

Josef Nusko

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