Marktbreiter Schüler beim Regionalwettbewerb Jugend forscht

Am diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ vom 8. bis 9. März 07 nahmen zwei Teams des Gymnasiums Marktbreit in Bad Bocklet teil.

Sven Angene (14) aus Sommerhausen, Christian Klüpfel (14) aus Ochsenfurt und Johannes Reinhard (15) aus Eibelstadt stellten dort ihr Projekt „Bakterielle Belastung in Schulbus und Zug“ vor. Das junge Forscherteam konnte eine höhere Bakterienbelastung im Schulbus im Vergleich zum Zug nachweisen, gleichzeitig fanden sie keine antibiotikaresistenten Stämme. Während des zweitägigen Wettbewerbs am 8. und 9. März präsentierten die Schüler die Vorgehensweise ihrer Untersuchungen und ihre ermittelten Ergebnisse, gleichzeitig stellten sie sich den kritischen Fragen der Juroren.

Die zahlreichen, sehr hochwertigen wissenschaftlichen Arbeiten, die in Konkurrenz zu ihrer Arbeit standen, konnten Sven, Christian und Johannes die Freude am Dabeisein nicht nehmen. „Wir waren dabei und wollen nächstes Jahr wieder mitmachen!“ so ihr Tenor. Mit einer Urkunde wurden sie bei der Preisverleihung für ihre Teilnahme am Wettbewerb geehrt.

Ähnlich begeistert von der Atmosphäre beim Regionalwettbewerb zeigten sich Timo Mayer (15) aus Gaukönigshofen, Stefan Klein (16) aus Gollhofen und Simon Luckert (16) aus Simmershofen. Sie waren als zweites Team des Gymnasiums Marktbreit mit ihrem selbstprogrammierten „Historien-Aufbauspiel in Echtzeit“ angetreten. Die drei Jungprogrammierer stellten ihr Aufbauspiel vor, dessen Ziel es ist, ein virtuelles Volk über mehrere Epochen der Weltgeschichte zum Erfolg zu führen. Ausführlich mussten sie der Jury über die Anwendung von insgesamt vier (!) verschiedenen Programmiersprachen und die Erstellung ihres Programms Rede und Antwort stehen.

Groß war die Freude, dass ihre Arbeit neben einer Urkunde mit je einem Jahresabonnement der Zeitschrift „ Bild der Wissenschaft“ honoriert wurde. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie nur einer Gruppe den Vortritt lassen mussten, die beim Landeswettbewerb „Jugend forscht/ Schüler experimentieren“ in München antreten.

Für beide Gruppen war der Regionalwettbewerb sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis, das sich vom ganz gewöhnlichen Schulalltag abhebt.

Die Betreuungslehrer Dr. Christina Oßwald (Biologie) und Rainer Löffler (Informatik) waren mit den erzielten Leistungen sehr zufrieden und hoffen im nächsten Jahr wieder – diesmal vielleicht mit einer größeren Anzahl an Nachwuchswissenschaftlern – antreten zu können.

Walter Graf