Geschichtsolympiade der siebten Klassen am Gymnasium Marktbreit

„Nichts ist dem Volke so verhasst wie ein Tyrann.“ Mit diesen Worten aus einem Stück des griechischen Dramatikers Euripides mussten sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Marktbreit in der jährlich stattfindenden Geschichtsolympiade auseinandersetzen. Die Organisation hatte auch in diesem Jahr StRin Gabriele Wollmann. Bei diesem Wettbewerb treten alle 7.-Klässler an und stellen unter Beweis, was sie sich im ersten Jahr Geschichtsunterricht an Grundwissen und Methoden angeeignet haben.

Nach einem umfangreichen und breit gefächerten Wissenstest galt es in diesem Jahr, verschiedene Auffassungen vom besten Staatswesen zu verstehen und voneinander abzugrenzen. Welche Vorteile die Demokratie bringt und wie ein Bürger beschaffen sein muss, um daran teilzuhaben, musste aus zwei kurzen Quellentexten herausgearbeitet werden. Für Schüler dieser Altersstufe ist es durchaus eine Herausforderung, Sätze wie „Es gibt keinen, der das Volk durch eitles Schwatzen – zum eigenen Vorteil nur! – bald hierhin, bald dorthin lenkt.“ zu verstehen und in eigenen Worten zu erklären. Die über 100 Teilnehmer erzielten dennoch erfreuliche Ergebnisse. Auch in diesem Jahr stiftete der Verein der Freunde und Förderer des Gymnasiums Marktbreit die Bücher, die die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer entgegennehmen durften. Der Vorsitzende des Vereins, Herr Walter Härtlein, und der Direktor des Gymnasium, OStD Heinrich Voit, überreichten am 27.11.06 die Urkunden und Buchpreise. Die beste Leistung erzielte Felix Tremmel (7d), gefolgt von Ellen Klaus (7c). Den dritten Rang teilten sich Florian Bauer und Rebecca Häußler (beide 7b). Die weiteren Platzierungen: 4. Platz: Daniela Weisenberger (7b); 5. Platz: Florian Frank (7b) und Agnes Kühne (7c); 6. Platz: Hannah Korte (7a); 7. Platz: Sebastian König und Simon Nickel (beide 7d); 8. Platz: Laura Dienesch (7d), Marina Reitz (7c); Philipp Kessler, Michael Kwiatkowski, Franziska Pflüger (alle 7b).

Gabriele Wollmann