Zwölf Tage auf Schüleraustausch in Coutances

Hier einige Ausführungen zum Programm unseres Aufenthaltes:

UNSERE ANKUNFT:

Als wir uns im Bus so gegen 19 Uhr unserem Zielort näherten, hatten die meisten von uns eher gemischte Gefühle. Aber als die Turmspitzen der Kathedrale am Horizont auftauchten, blieb schon keine Zeit mehr zum Grübeln, denn plötzlich waren wir alle mitten drin: Bonjour, wie geht es Dir? Wo ist dein Koffer? Und ehe wir uns so richtig versahen, saßen wir im Auto unserer Gasteltern und waren unterwegs ins Abenteuer. Gott sei Dank klappte es mit der Verständigung einigermaßen, das war ja schon für den Anfang nicht schlecht!

DAS ERSTE und DAS ZWEITE WOCHENENDE:

Das Wetter war recht gut, sollte aber im Lauf der Woche noch besser werden. Viele von uns gingen mit ihren corres zum Strand (Wow!), oder besuchten den Markt in Coutainville (Was es da alles für Meeresgetier gibt, das man auch noch essen kann! Unglaublich!). Am Nachmittag trafen wir uns dann untereinander mit unseren Franzosen bzw. Französinnen, z.B. auf der Eisbahn, beim Bowling oder sonstwo. Manche machten auch mit ihren Familien Ausflüge nach Cherbourg oder an die Nordküste des Cotentin.

IN DER SCHULE:

Die Unterrichtsbesuche waren erst interessant und dann eher langweilig, weil wir oft in Stunden waren, in denen wir wenig vom Stoff verstanden. Am Collège konnten wir leider auch keine Deutschstunden besuchen, weil die einzige Deutschlehrerin gerade in Marktbreit war! Schade!

DIE AUSFLÜGE:

Auf der Insel Tatihou war es anfangs ganz schön kalt; hätten wir bloß unsere Anoraks angezogen! Gott sei Dank gab es ein kleines Museum, wo man sich aufwärmen konnte! Ansonsten war die Natur dort sehr schön. Später stiegen wir noch auf den Leuchtturm von Gatteville: 365 Stufen ging´s hoch, aber es hat sich gelohnt!

Der Mont Saint Michel hat uns gut gefallen, auch wenn Frau Rahner immer noch glaubt, er hätte uns nur mäßig interessiert. Und Zuhören war bei so vielen Nebengeräuschen gar nicht so einfach, selbst wenn man wollte.

BILANZ:

Wir haben 12 sehr schöne und abwechslungsreiche Tage verbracht. Auch die Stimmung vor und unmittelbar nach der Präsidentschaftswahl miterleben zu können, war sehr interessant.

Wer wollte, konnte seine Sprachkenntnisse anwenden und erweitern.

Wer wollte, konnte neue Gerichte testen und auf den Geschmack kommen.

Wer wollte, konnte ein anderes Lebensgefühl und eine andere Lebensart kennen lernen.

Wer wollte, konnte alte Bekanntschaften vertiefen und neue Freundschaften schließen.

Einige von uns wären gerne noch länger geblieben und werden sicher wieder nach Coutances fahren.

Carina Heil, Andrea Morgenstern, Monika Rahner

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